Freude bei Ada Stolsmo Hegerberg (l) und Johanna Elsig (Quelle: dpa)

Frauenfußball | Potsdam bleibt Frankfurt auf den Fersen - Turbine schlägt Verfolger München

Die Fußballerinnen von Turbine Potsdam sind nach der ersten Halbserie in der Bundesliga aussichtsreichster Verfolger von Tabellenführer 1. FFC Frankfurt. Am Sonntag kletterte Potsdam zum Abschluss des 11. Spieltags mit einem 2:1 gegen den FC Bayern München auf den zweiten Rang.

Der deutsche Frauenfußball-Vizemeister Turbine Potsdam bleibt im Kampf um die Meisterschaft Spitzenreiter 1. FFC Frankfurt auf den Versen. Am Sonntag schlug das Team von Trainer Bernd Schröder auswärts Bayern München mit 2:1 (1:1). Die Tore für die Brandenburgerinnen erzielten Ada Hegerberg (20.) und Lisa Evans (49). Den Anschlusstreffer für die Bayern markierte Gina Lewandowski (8.).

Mit dem Sieg im ersten Spiel nach der Winterpause zogen die Turbinen an Meister und Pokalsieger VfL Wolfsburg in der Tabelle vorbei. Die Potsdamerinnen liegen mit 26 Punkten nur einen Zähler hinter Spitzenreiter Frankfurt. Die Hessinnen konnten am Samstag gegen den VfL Zuhause nur ein 1:1 herausholen.

Münchnerin bekommt Rot für Notbremse

Potsdam ging offensiv in die Partie, geriet jedoch nach acht Spielminuten durch Lewandowski mit 0:1 in Rückstand. Turbine ließ sich nicht verunsichern und kam in der 20. Minute durch die Norwegerin Ada Hegerberg zum Ausgleich. Nach der Pause legten die Brandenburgerinnen nach, Lisa Evans erzielte das 2:1.

Potsdam gab sich nicht zufrieden und drückte weiter. Vor allem Angreiferin Hegerberg konnten die Münchnerin nur schwer in den Griff bekommen. Die Folge: eine Notbremse, für die dann die Münchnerin Niki Cross allerdings mit Rot vom Platz gestellt wurde.

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