
Handball | Heinevetter besiegt Ex-Verein - Füchse gewinnen wieder gegen Magdeburg
Da war wirklich die Musik drin, die Volker Zerbe vorab angekündigt hat: Die Füchse haben ihre internationale Topform mit in die Bundesliga genommen und den SC Magdeburg besiegt. Vor allem Silvio Heinevetter bewies wieder einmal seine Klasse gegen seinen Ex-Verein.
Die Füchse Berlin haben das Ostderby in der Handball-Bundesliga gegen den SC Magdeburg für sich entschieden. Der Hauptstadtclub gewann am Mittwochabend vor 8457 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle 27:24 (15:9) und klettern in der Tabelle auf Platz vier.
In einem hauptsächlich in der ersten Hälfte überlegen geführten Derby war Fredrik Petersen mit sechs Toren bester Berliner Werfer. Für Magdeburg steuerte Robert Weber ebenfalls sechs Treffer bei. Seit fast fünf Jahren wartet der SCM auf einen Sieg gegen Berlin, die Füchse konnten die letzten zehn Derbys für sich entscheiden.
Heinevetter stark gegen Ex-Verein und Ex-Trainer
Die Füchse überrollten die Magdeburger in den ersten Minuten förmlich, die Berliner führten schnell 4:0. Magdeburg nahm bereits nach gut vier Minuten die erste Auszeit. Die Gastgeber bestimmten auch ohne Spielmacher Bartlomiej Jaszka weiter gegen den schwachen Gegner das Geschehen. Erst gegen Ende der ersten Hälfte ließ die ansonsten sichere Berliner Defensive dem SCM mehr Raum. Dennoch gingen die Hauptstädter mit einer komfortablen 15:9-Führung in die Kabine.
Nach der Pause ließen die Füchse stark nach, die Gäste wirkten nun zielstrebiger. Doch als die Partie zu kippen drohte, bewies Füchse-Torwart Silvio Heinevetter mit 20 Paraden einmal mehr sein Klasse. Der Nationalkeeper hielt außerdem vier Siebenmeter nacheinander.
Für ihn gab es gleich ein doppeltes Wiedersehen: Heinevetter spielte nicht nur von 2005 bis 2009. Der heutige SCM-Trainer Jungandreas war auch bei seiner ersten Profi-Station in Delitzsch sein Coach.



