Jesper Nielsen/Füchse Berlin (r.) beißt sich gegen Dragos Nicolae Oprea/Frisch Auf Göppingen durch (Quelle: Imago)

Handball | Auswärtserfolg in Göppingen - Füchse melden sich mit Sieg zurück

Die Berliner Füchse haben die 41-tägige EM-Pause gut überstanden: Im ersten Bundesligaspiel im neuen Jahr feierte das Team von Trainer Dagur Sigurdsson einen 26:24-Sieg bei Frisch Auf Göppingen. Ein bärenstarker Konstantin Igropulo war Garant des Erfolgs.

Die Berliner Füchse haben sich nach 41-tägiger Pause mit einem Sieg zurückgemeldet: Im ersten Bundesligaspiel seit der EM-Auszeit kamen die Berliner zu einem 26:24-Auswärtserfolg bei Frisch Auf Göppingen. Die Berliner verbesserten sich damit vorerst auf den vierten Tabellenplatz.

Den wichtigen Auftakterfolg fuhren die Füchse aufgrund einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte ein, nachdem sie schon mit vier Treffer zurückgelegen hatten. Konstantin Igropulo überzeugte mit neun Treffern. Ihm folgten Fredrik Petersen mit sechs und Markus
Richwien mit fünf Toren.

Göppingen zur Pause vorn

Lange Zeit sah es nicht nach einem Sieg der Füchse beim Gastspiel im Schwabenländle aus. Zwar führten die Hauptstädter nach 18 Minuten erstmals, als Igropulo zum 6:4 traf. In der Folge aber schlichen sich Abschlussschwächen in das Füchse-Spiel ein.

Zudem entschärfte Frisch-Auf-Torwart Primoz Prost zahlreiche Chancen der Berliner. Die Göppinger dominierten gegen Ende der ersten Hälfte die Partie und gingen mit einem Drei-Tore-Vorsprung in die Pause.

Zu Beginn der zweiten Hälfte wuchs der Rückstand auf vier Tore an. Dann fingen sich die Füchse aber wieder und kämpften gegen die drohende Niederlage an. Mit Erfolg: In der 44. traf der nach der Saison scheidende Rechtsaußen Richwien zum 17:17.

Sieben Minuten später gelang dem überragenden Russen Igropulo das 20:19 - die erste
Führung seit langer Zeit. Auch wenn es kurz vor Schluss noch mal eng wurde, ließen sich die Berliner den Vorsprung nicht mehr nehmen.

EHF-Finalturnier im Visier

In den kommenden Wochen stehen die Füchse vor einem Mammut-Programm: Sieben Spiele in 21 Tagen lassen kaum Zeit zum Durchschnaufen.

Dabei tanzen die Berliner auf drei Hochzeiten. Neben Bundesliga- und Pokalduellen ist der Fokus vor allem auf den EHF-Pokal gerichtet, wo die Füchse unbedingt das Final-Four in eigener Halle (17./18. Mai) erreichen wollen. Manager Bob Hanning: "Das ist ein großes Ziel, da waren wir noch nie dabei."

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