
Handball | Vorschlussrunde im DHB-Pokal gegen Lemgo - Füchse stehen erstmals im Final Four
Dieser Sieg geht ein in die Vereinsgeschichte: Mit dem 26:23-Triumph über die TBV Lemgo ziehen die Berliner Füchse erstmals ein in das Endrunden-Turnier des DHB-Pokals. Beste Spieler der ausgelassen jubelnden Hauptstädter waren Torhüter Peter Stochl und Iker Romero, der starke neun Tore erzielte.
Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte sind die Füchse Berlin am Mittwochabend in das Final-Four-Runde des DHB-Pokals eingezogen. "Wir fahren nach Hamburg!", vermeldeten die Füchse stolz auf facebook, nachdem sie die TBV Lemgo durch einen Kraftakt im zweiten Durchgang mit 26:23 besiegt hatten.
Das Final-Turnier um den nationalen Handball-Cup findet am 12. und 13. April in Hamburg statt. Neben den Füchsen qualifizierten sich die Rhein-Neckar Löwen, die SG Flensburg-Handewitt und MT Melsungen für das Turnier. Pokalverteidiger THW Kiel war im Achtelfinale an den Löwen gescheitert. Champions-League-Sieger HSV Hamburg hatte in der zweiten Runde gegen Frisch Auf Göppingen den Kürzeren gezogen.
Der zweite Torwart avancierte zum Matchwinner
Vor dem Anwurf mussten die Füchse eine schlechte Nachricht verkraften: Nationaltorwart Silvio Heinevetter fiel wegen einer Erkältung aus. Der zweite Torhüter Petr Stochl musste dann gegen die Gäste mehrfach sein Können unter Beweis stellen. Doch auch der Tscheche konnte es in der ersten Hälfte nicht verhindern, dass sich Lemgo mit zunehmender Spieldauer einen Vorsprung erspielte.
Zumal seine Teamkollegen vor allem im Vorwärtsspiel viele Fehler produzierten. Beim Stand von 9:12 nahm Trainer Dagur Sigurdsson eine Auszeit. Das half: Bis zur Halbzeit glichen die Füchse zum 13:13 aus. Nach der Pause lief es besser für die Hausherren. Im Angriff lief der
Ball besser, die Abwehr stand kompakter und Stochl lief zu großer Form auf: mit überragenden Paraden sicherte er den Füchsen den Sieg.



