Jeff Tomlinson, Trainer des Eishockey-Clubs Eisbären Berlin (Bild: dpa)

Nach dem Aus gegen Ingolstadt - Eisbären-Trainer zieht selbstkritische Saisonbilanz

Nach einer enttäuschenden Saison hat Eisbären-Trainer Jeff Tomlinson Selbstkritik geübt. Er habe vor allem die jungen Spieler nicht oft genug eingesetzt, sagt der 43-Jährige. Eine späte Einsicht - vor zehn Tagen war der Titelverteidiger bereits vor dem Erreichen des Viertelfinals ausgeschieden. Mehrere Spieler müssen den Verein verlassen.

Eisbären-Trainer Jeff Tomlinson übt Selbstkritik. Nach dem frühen Saison-Aus in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) wirft sich der Coach der Berliner Fehler im Umgang mit den jungen Spielern vor. Er habe sie in den entscheidenden Spielen nicht oft genug eingesetzt, sagte der 43-Jährige.

"Ich wollte die Jungs nicht in einer schwierigen Situation unter Druck setzen", erklärte Tomlinson. "Wir haben gute, junge Spieler, die etwas mehr Vertrauen von meiner Seite aus verdient gehabt hätten. Mit nur drei Reihen in der Pre-Playoff-Serie gegen Ingolstadt ging der Mannschaft so zu schnell die Kraft aus", sagte er.

Der DEL-Serienmeister der vergangenen Jahre hatte mit einer Niederlage in der entscheidenden Partie in den Vor-Playoffs gegen den ERC Ingolstadt eine enttäuschende Saison bereits vor dem
Viertelfinale beendet. Derzeit arbeitet der Deutsch-Kanadier Tomlinson mit Manager John Peter Lee die Saison auf und stellt Pläne für das Sommertraining zusammen.

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Nach dem vorzeitigen Aus der Eisbären in der Playoff-Qualifikation müssen drei Spieler den Verein verlassen - sechs weitere bangen noch um ihre Zukunft. Ihren besten Angreifer aber wollen die Eisbären halten. Sie dürften gute Argumente haben: Wie am Donnerstag bekannt wurde, hatten die Eisbären den zweithöchsten Zuschauerschnitt in Europa.