André Rankel Berliner Eisbären (Quelle: imago)

Eishockey | Wegen Schulterverletzung - Berliner Nationalspieler Rankel fällt für WM aus

Doppeltes Pech: Im Spiel gegen den EHC Ingolstadt hat Titelverteidiger Eisbären Berlin nicht nur den Einzug ins Viertelfinale verpasst - außerdem hat sich Mannschaftskapitän André Rankel an der Schulter verletzt. Die Weltmeisterschaft in Minsk fällt für ihn aus: Eine Operation ist unumgänglich.

Eisbären-Kapitän André Rankel wird der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft vom 9. bis 25. Mai in Minsk fehlen. Der 28 Jahre alte Stürmer müsse an der Schulter operiert werden, teilten die Eisbären Berlin am Freitag mit. Eine Woche zuvor hatte sich der Kapitän des entthronten deutschen Meisters gegen den EHC Ingolstadt einen Labrumabriss in der rechten Schulter zugezogen. Die Operation soll in den kommenden zwei Wochen erfolgen.

Planmäßig Ende Juli wieder fit

Wegen des 2:3 in der Verlängerung im dritten und entscheidenden Spiel des Vor-Playoffs
hatte der Titelträger der vergangenen drei Jahre das Viertelfinale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft verpasst. Erstmals seit 2007 sind die Eisbären damit nicht in der Runde der letzten acht Teams dabei. In der Partie brach sich Rankel zudem den kleinen Finger der rechten Hand.

Bei planmäßigem Verlauf soll er wieder fit sein, wenn der Berliner Club Ende Juli wieder auf dem Eis trainiert. In der Saison 2007/2008 war Rankel wegen der gleichen Schulterverletzung schon einmal lange ausgefallen.

Mehr zum Thema

Eishockey | Konsequenzen nach dem frühen Saisonende - Eisbären sortieren aus

Das enttäuschende Saisonende ist erst wenige Tage her, schon ziehen die Berliner Eisbären Konsequenzen: Drei Spieler müssen den Verein verlassen - sechs weitere Profis bangen noch um ihre Zukunft. Ihren besten Angreifer aber wollen die Eisbären halten. Sie dürften gute Argumente haben: Wie am Donnerstag bekannt wurde, hatte der Verein in der vergangenen Saison den zweithöchsten Zuschauerschnitt in Europa.