
Eishockey | Sieg gegen Augsburg - Eisbären erreichen Playoff-Qualifikation
Durch einen souveränen 6:1-Sieg über die Augsburger Panther haben die Berliner Eisbären am Sonntag die Playoff-Qualifikation der Deutschen Eishockey-Liga erreicht. In ausverkaufter Halle sahen die über 14.000 Zuschauer ein einseitiges Spiel, das für die Eisbären die Wende in einer bislang sehr durchwachsenen Saison bedeuten könnte.
Die Berliner Eisbären haben die Playoff-Qualifikation der Deutschen Eishockey Liga erreicht. Dank eines souveränen 6:1-Siegs (1:0, 3:0, 2:1) am Sonntag gegen die Augsburger Panther kann der Titelverteidiger nicht mehr von den ersten zehn Rängen in der Tabelle verdrängt werden.
In einer einseitigen Partie vor rund 14.200 Zuschauern erzielten Constantin Braun (9. Minute), Travis Mulock (23., 41.), Barry Tallackson (23., 28.) und Mads Christensen (52.) die sechs Berliner Tore. Sekunden vor dem Ende gelang Augsburgs Ivan Ciernik (60.) der einzige Gäste-Treffer.

Eisbären-Trainer Jeff Tomlinson zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. "Wir haben sehr solide und konzentriert gespielt", sagte Tomlinson dem rbb.
Zwei Spiele stehen in der Hauptrunde noch aus. Momentan liegt die Mannschaft auf dem achten Platz. Am Dienstag sind die Eisbären zu Gast bei den Adler Mannheim. Die Ansage dabei ist klar: "Wir fahren nach Mannheim, um das Spiel zu gewinnen", so Tomlinson.
Nur ein Punkt gegen München
Am Freitagabend hatte es für die Eisbären beim 3:2 (1:0, 1:1, 0:0) nach Penaltyschießen gegen RB München nicht zu drei Punkten gereicht. Dennoch sind die Berliner der Pre-Playoff-Runde duch den Teilerfolg einen Schritt näher gekommen. Denn Konkurrent Augsburg ließ gegen Krefeld ebenfalls Federn. Die Schwaben haben nur noch theoretische Chancen, den Rückstand aufzuholen.
Gegen München trafen Darin Olver (3.) und Mads Christensen (34.) für die Eisbären. Den entscheidenden Penalty verwandelte Travis James Mulock. In der mit 14.200 Besuchern ausverkauften Arena am Ostbahnhof hatten die Gastgeber durch den frühen Treffer von Olver einen Auftakt nach Maß erwischt. München erholte sich allerdings von dem Rückstand recht schnell, Alexander Barta (22.) glich zum 1:1 aus.
Die Eisbären ließen in Folge einige Überzahlspiele ungenutzt, bevor Christensen für die erneute Führung sorgte. Die Gäste mochten sich nicht geschlagen geben und kamen durch Yannic Seidenberg (54.) zum verdienten Ausgleich. Allerdings musste der Videobeweis bemüht werden.
Beim Penaltyschießen bewies dann T. J. Mulock die besten Nerven.



