
Nach Fanrandale im Dezember - Hertha muss 28.000 Euro Strafe zahlen
Sie zündeten bengalische Feuer und warfen Gegenstände auf das Spielfeld: Hertha-Fans randalierten bei den Auswärtssiegen gegen Eintracht Braunschweig und Borussia Dortmund. Das hat nun Folgen. Der Bundesliga-Aufsteiger muss 28.000 Euro Strafe zahlen. Teuer zu stehen kommen könnte Hertha eine weitere Schlappe: Gegen Bayern spielen die Berliner auf einem "Vollkatastrophe"-Rasen.
Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat Fußball-Bundesligist Hertha BSC wegen mehrfacher Fanrandale zu einer Geldstrafe in Höhe von 28.000 Euro verurteilt. Das hat der DFB am Dienstag mitgeteilt.
Bei der Partie bei Eintracht Braunschweig am 8. Dezember - Aufsteiger Hertha gewann mit 2:0 - wurden im Berliner Zuschauerblock bengalische Feuer gezündet. Kurz nach Beginn des Spiels musste es wegen dichter Rauchschwaden auf dem Spielfeld unterbrochen werden.
Auch am 21. Dezember kam es zu Randale: Hertha-Fans warfen während des Spiels bei Borussia Dortmund - die Partie endete 2:1 für Hertha - Gegenstände aufs Spielfeld. Die Begegnung musste ebenfalls unterbrochen werden.
Hertha hat dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.
Trotz "Vollkatastrophe" kein neuer Rasen
Und noch in einem anderen Punkt muss Hertha eine Schlappe einstecken. Zum Heimspiel gegen Bayern München am kommenden Dienstag wird es keinen neuen Rasen im Stadion geben. Das ist das Ergebnis eines Treffens zwischen den Klub-Verantwortlichen und Vertretern der Olympiastadion GmbH.
Nach der 0:3-Niederlage am vergangenen Samstag im heimischen Stadion gegen Hannover 96 hatte Hertha-Trainer Jos Luhukay den Zustand des löchrigen Rasens als "Vollkatastrophe" bezeichnet. Laut der Stadiongesellschaft sei es jedoch ein zu großes Risiko, den Rasen in dieser Jahreszeit neu zu verlegen. Stattdessen werde versucht, den Platz durch entsprechende Pflege wieder professionell bespielbar zu machen.



