
Fußball | Champions League Viertelfinale - Turbine nimmt italienischen Meister auseinander
Turbine Potsdam kann für das Halbfinale der Champions League planen. Im Viertelfinal-Hinspiel gelang dem Team von Trainer Bernd Schröder auf Sardinien ein 8:0-Kantersieg gegen ASD Torres. Das Rückspiel am 30. März vor heimischer Kulisse ist nur noch Formsache.
Turbine Potsdam steht kurz vor dem Einzug in das Halbfinale der Champions League. Mit 8:0 (4:0) setzte sich der Frauenfußball-Bundesligist am Sonntag im Viertelfinal-Hinspiel beim
italienischen Meister ASD Torres Calcio durch.
Die Tore für Turbine erzielten Lia Wälti (27. Minute), Pauline Bremer (28.), Julia Simic (44./53.), Genoveva Anonma (54.), Johanna Elsig (78.) und Linda Evans (79.). Den ersten Treffer markierte die Italienerin Linda Tuccera Cimini (2.) per Eigentor.
Turbine ließ Sassari von Anfang an keine Chance. Das Rückspiel in einer Woche (13.00 Uhr) ist so nur noch Formsache.

"So schlecht waren die gar nicht"
"So schlecht war Sassari gar nicht, aber wir waren in den entscheidenden Momenten immer einen Schritt schneller und effektiv", erklärte Turbine-Trainer Bernd Schröder kurz nach dem Abpfiff.
Gleich in der 2. Minute führte ein missglückter Abwehrversuch von Torres-Verteidigerin Linda Tuccera Cimini zum 0:1 - "danach brachen alle Dämme", so Schröder. Turbine dominierte die Partie fortan nach Belieben und ließ den Gastgeberinnen keine Chance.
Halbfinale gegen Wolfsburg möglich
Die Viertelfinal-Partie zwischen den Schwedinnen von Tyresö FF und dem österreichischen Klub SV Neulengbach endete 8:1 (4:0). Am Sonntagnachmittag spielte der Triple-Gewinner VfL Wolfsburg 3:0 gegen den spanischen Meister FC Barcelona. Im Halbfinale würden die beiden Bundesligisten aufeinandertreffen.



