Fußballerin Maren Mjelde von Turbine Potsdam (Quelle: dpa)

Frauenfußball | Turbine vor Champions League Rückspiel - Neusortierung nach Gelbsperren

Turbine Potsdam muss im Rückspiel der Champions League gegen den italienischen Meister Torres Calcio Sassari personell umstellen. Weil Johanna Elsig und Julia Simic im Hinspiel die zweite Gelbe Karte kassiert haben, sind beide am Sonntag gesperrt. Trainer Bernd Schröder hat aber schon über den Ersatz entschieden.

Turbine Potsdam geht in neuer Aufstellung in das Rückspiel der Champions League gegen Meister Torres Calcio Sassari. Beim Hinspiel hatten Johanna Elsig und Julia Simic die zweite Gelbe Karte kassiert und sind damit für das Spiel am Sonntag gesperrt. "Lia Wälti und Maren Mjelde sollen ihre Positionen übernehmen", erklärte Turbine-Trainer Bernd Schröder. Angreiferin Ada Hegerberg kehrt nach überstandener Knöchelverletzung ins Team zurück.

Der 71-jährige Coach erwartet trotz des 8:0-Sieges seiner Mannschaft im Rückspiel eine hartumkämpfte Partie. "Sassari ist nicht so schlecht, wie es das Ergebnis ausweist", betonte Schröder. "Nach der Niederlage haben wir uns geschämt", sagte Torres-Keeperin Gaëlle Thalmann. "Wir haben Klartext gesprochen und wollen mit einem guten Spiel unser Gesicht wahren", kündigte sie am Freitag an.

Bernd Schröder (c) dpa
Trubine-Coach will seine Mannschaft im Rhythumus halten.

Einzug ins Halbfinale so gut wie sicher

Obwohl den Turbine-Frauen der Einzug ins Halbfinale der Champions League nicht mehr zu nehmen sein dürfte, will Potsdam eine ordentliche Leistung abliefern. "Wir wollen auch wegen der Meisterschaft im Rhythmus bleiben", erklärte Potsdams Europameisterin Jennifer Cramer. Nach überstandener Verletzungspause will sie sich am Sonntag mit einer guten Leistung wieder in die Startelf spielen.

Mit dem möglichen Halbfinalgegner VfL Wolfsburg beschäftigt sich Schröder noch nicht. "Eins nach dem anderen. Das gebietet der Respekt vor Torres", betonte Schröder.