Albas Leon Radosevic im Zweikampf mit Maik Zirbes von Brose Baskets Bamberg (Quelle: imago sportfotodienst)

Basketball | 70:58-Heimsieg - Alba Berlin ohne Probleme gegen Dauerrivale Bamberg

Alba Berlin hat das Duell mit seinem Dauerrivalen Brose Baskets Bamberg für sich entscheiden - und zwar ohne Probleme. Der 70:58-Heimsieg am Samstagabend war zu keiner Zeit in Gefahr, obwohl der Top-Scorer aus Bamberg kam. In der Tabelle rückt Alba auf Platz drei vor.

Alba Berlin hat in der Basketball-Bundesliga den Klassiker gegen Meister Brose Baskets Bamberg gewonnen. Der Pokalsieger setzte sich am Samstagabend souverän mit 70:58 durch. Durch den elften Heimsieg verbesserten sich die Berliner in der Tabelle auf Rang drei, Bamberg bleibt Zweiter. Topscorer der Partie war Bambergs Rakim Sanders (19 Punkte), Alba hatte in David Logan (14 Zähler) seinen besten Werfer.

Intensiv geführtes Duell

Das Duell zwischen Alba als Pokalsieger und dem Meister aus Franken war von Beginn an hart umkämpft. Mit ihrer aggressiven Verteidigung zwangen die Berliner die Gäste im ersten Viertel zu sieben Ballverlusten - und setzten sich auch dank guter Wurfquote auf 23:15 ab. Angeführt von Routinier Jagla, der im zweiten Durchgang neun Punkte erzielte, bauten die Berliner ihre Führung zur Halbzeit bis auf 14 Zähler aus. David Logan traf mit der Pausensirene zum 45:31.

Die 13.255 Zuschauer in der Arena am Ostbahnhof sahen auch danach eine sehr intensiv geführte Partie, die allerdings von vielen Fouls geprägt war. Alba hielt die Intensität in der Verteidigung konstant hoch, mit 56:39 ging es ins Schlussviertel. Dort konnte Bamberg zwar den Abstand zwar zwischenzeitlich sieben Punkte verringern, der Sieg der Berliner war letztlich aber nie gefährdet.

In zwei Wochen gibt es im Pokal-Halbfinale eine Neuauflage des Duells.

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