
Basketball | Heimsieg gegen Sassari - Alba im Eurocup-Viertelfinale
Es war knapp, sehr knapp. Im Europacup-Rückspiel vor heimischem Publikum hatte Alba zwischenzeitlich mit 13 Punkten zurückgelegen gegen Sassari und war rechnerisch draußen. Doch die Berliner kämpften sich zurück, gingen im letzten Spielabschnitt erstmals in Führung und retteten drei Punkte Vorsprung über die Zeit.
Alba Berlin steht im Viertelfinale des Basketball-Eurocups. In einem umkämpften Spiel setzten sich die Berliner am Dienstagabend in eigener Halle mit 96:93 (39:45) gegen den italienischen Pokalsieger Dinamo Sassari durch. Alba hatte bereits das Hinspiel mit 91:83 gewonnen.
Topscorer waren Sassaris Drew Gorden und bei den Berlinern Leon Radosevic, die jeweils 18 Punkte erzielten.
Erste Alba-Führung im letzten Durchgang
Dabei gelang es Alba anfangs zu selten, sich freie Würfe zu erarbeiten. Mit acht Punkten sorgte Routinier Jan-Hendrick Jagla dafür, dass der 20:26-Rückstand zur ersten Viertelpause nicht allzu groß ausfiel.
Im zerfahrenen zweiten Durchgang hatte Sassari auf Albas Korberfolge stets eine passende Antwort parat. Zudem ermöglichte der Bundesligist den Gästen zu viele einfache Punkte von der Freiwurflinie. Auch in die Kabine ging es dann noch mit einem sechs-Punkte-Rückstand (39:45).
Alba kämpfte sich wieder zurück
Nach dem Seitenwechsel setzten sich dann Sassari sogar schnell auf 13 Punkte ab. Angetrieben von 7.743 Zuschauern aber kämpften sich die Gastgeber wieder zurück - vor allem dank Leon Radosevic und Reggie Redding, die für einen zwischenzeitlichen 9:0-Lauf sorgten. Zu Beginn des Schlussdurchgangs warf Alex King die Berliner dann erstmals seit Spielbeginn in Führung. Die letzten acht Minuten entwickelten sich zu einem offenen Schlagabtausch, den Alba clever für sich entschied.
Internationales Saisonziel erreicht
"Dass wir dort stehen, wo wir jetzt stehen, ist grandios", sagte Geschäftsführer Marco Baldi nach dem Spiel. Der Verein hat sein internationales Saisonziel bereits erreicht. Man könne nun ohne Druck aufspielen, betonte Trainer Sasa Obradovic. "Das Team war da, als es darauf ankam - und das nicht zum ersten Mal."
Gegner im Viertelfinale in der kommenden Woche ist entweder BC Valencia oder Khimki Moskau.


