Konstantin Igropulo von den Füchsen im Champions League Achtelfinale Rückspiel gegen Atletico Madrid (Quelle: dpa)

Handball | Sieg im EHF-Pokal gegen Constanta - "Wir sind jetzt einen Schritt näher am Final Four"

Das Finalturnier um den EHF-Pokal rückt für die Füchse Berlin in greifbare Nähe. Die Berliner Handballer verteidigten am Sonntag mit einem Sieg gegen den rumänischen Meister Constanta die Führung in ihrer Gruppe. Nun reicht möglicherweise ein Sieg in den beiden noch ausstehenden Partien aus, um das Final Four Mitte Mai in der eigenen Max-Schmeling-Halle zu erreichen.

Die Berliner Handball-Füchse sind dem Final-Turnier um den EHF-Pokal in eigener Halle ein großes Stück näher gekommen. Der Hauptstadtclub gewann am Sonntag mit 28:26 (12:11) das Rückspiel gegen den rumänischen Meister HCM Constanta und hat in den verbliebenen zwei Gruppenpartien nun beste Chancen, den Finaleinzug perfekt zu machen. Die Berliner führen die Gruppe D mit sieben Punkten an. "Wir sind jetzt einen Schritt näher am Final Four, das ist gut für uns", erklärte Rechtsaußen Mattias Zachrisson.

Constanta verkürzte immer wieder

Die Füchse waren vor 4939 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle zwar das spielerisch bessere Team. Doch gegen den hartnäckigen rumänischen Meister gelang es ihnen nicht, sich vorentscheidend abzusetzen. Nach 17 Minuten hieß es 8:5 für die Gastgeber. Constanta verkürzte jedoch immer wieder. Zwei Holztreffer verhinderten zudem eine höhere Pausenführung der Gastgeber.

Auch in der zweiten Hälfte blieb es eng, obwohl die Füchse zwischenzeitlich auf vier Toren Vorsprung davongezogen waren. Die Einwechslung von Torhüter Petr Stochl für Silvio Heinevetter machte sich bezahlt. Der Tscheche sicherte seinen Team mit einigen guten Paraden den knappen 28:26-Sieg. Die besten Berliner Torschützen waren Bartlomiej Jaszka mit acht und Konstantin Igropulo mit sechs Treffern.

Möglicherweise reicht schon ein Sieg

"Wir haben gewusst, dass es ein unangenehmer Gegner wird. Wir haben einige Chancen nicht genutzt. Deshalb ist es bis zum Ende offen geblieben", erklärte Füchse-Coach Dagur Sigurdsson. Im Hinspiel in Rumänien hatten die Füchse mehrfach ihre Führung verspielt und waren mit einem 31:31-Remis nach Berlin zurückgekehrt.

Möglicherweise reicht schon ein Sieg aus den noch ausstehenden zwei Partien zum Gruppensieg. Der jeweilige Erste und die drei besten Zweiten qualifizieren sich für das Viertelfinale. Die Füchse würden als Gastgeber diese Runde überspringen und wären direkt für das Final Four im Mai in Berlin qualifiziert.

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