
Fußball | Niederlage trotz Führung - Cottbus behält die rote Laterne
Das war wohl nichts: Energie Cottbus hat den Sprung auf einen Relegationsplatz verpasst und bleibt das Schlusslicht in der Zweiten Liga. Im Heimspiel gegen 1860 München mussten die Lausitzer am Mittwochabend eine 1:2-Pleite einstecken - trotz anfänglicher Führung.
Die Fußball-Profis von Energie Cottbus haben den Sprung auf den Relegationsplatz der Zweiten Liga verpasst und sind weiterhin Tabellenschlusslicht. Im Heimspiel gegen 1860 München setzte es für die Lausitzer am Mittwochabend eine 1:2 (1:0)-Pleite.
Cottbus hatte einen guten Start in die Partie erwischt und war durch Mathias Fetsch in Führung gegangen (25.). Danach ließen die Energie-Profis mehrere gute Chancen zum 2:0 aus. Das wurde bestraft: 1860 stabilisierte sich nach der Pause und traf durch Dominik Stahl (47.) und Daniel Adlung (70.).
"Der Abstand ist immer noch klein genug"
Der Cottbuser Offensivemann Marco Stiepermann sprach nach dem Spiel von einer "bitteren Niederlage". "Es war die beste erste Halbzeit, in der ganzen Saison bis jetzt", so Stiepermann gegenüber dem rbb. Der Ausgleich durch die Münchner direkt nach der Halbzeit sei zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt gekommen. Dennoch gibt der Offensivspieler sich zuversichtlich: "Der Abstand ist immer noch klein genug, um im nächsten Spiel wieder Hoffnung zu schöpfen." Drei Punkte beträgt der Rückstand der Cottbuser auf Rang 16.
Vor der nächsten Partie am Montag beim 1. FC Union Berlin müssen die Lausitzer möglicherweise um ihren Torhüter René Renno bangen. Mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung wurde der 35-Jährige nach der Heimpleite ins Krankenhaus gebracht und sollte zur Kontrolle über Nacht dort bleiben. Renno hatte bei einem Abwehrversuch vor dem zweiten Gegentor der Münchner offensichtlich einen Schlag an den Kopf bekommen, spielte aber bis zum Ende durch.


