Kuna Lackovic (Hamburg), Iker Romero (Berlin) und Davor Dominikovic (Hamburg) (Quelle: Imago)

Handball | 32:39-Niederlage - Füchse in Hamburg ohne Chance

Sie fuhren schon nicht mit den besten Voraussetzungen nach Hamburg: Viele wichtige Stammspieler fehlten bei den Füchsen Berlin verletzungsbedingt, und tatsächlich kassierten die Berliner Handballer am Donnerstag eine bittere Niederlage beim HSV Hamburg. Trotzdem zeigte das Team von Dagur Sigurðsson viel Engagement.

Die ersatzgeschwächten Berliner Füchse haben in der Handball-Bundesliga beim HSV Hamburg eine Niederlage kassiert. Die Hauptstädter unterlagen dem Tabellenvierten aus der Hansestadt am Donnerstagabend klar mit 32:39 (11:21), zeigten aber eine engagierte Leistung und verhinderten in der zweiten Hälfte eine noch höhere Niederlage. Trotz der achten Saisonpleite bleiben die Füchse auf Platz fünf. Konstantin Igropulo war mit sieben Toren bester Berliner Werfer. Bei den Hamburgern zeichnete sich Rückraumschütze Zarko Markovic mit zehn Treffern aus.

Berliner wehrten sich tapfer

Die Hamburger dominierten von Beginn an und gingen schnell 5:1 in Führung. Die Gäste aus der Hauptstadt verkürzten durch Kapitän Iker Romero zwar auf 3:6 (8.), doch danach zog der HSV unaufhaltsam davon. Die mit einigen Jungspielern besetzten Füchse hatten der Angriffswucht des Champions-League-Teilnehmers wenig entgegen zu setzen. Zudem schlichen sich viele technische Fehler ein. Das Team von Dagur Sigurðsson wehrte sich zwar tapfer, doch der 11:21-Halbzeitrückstand war eindeutig.

Nach der Pause ließ der HSV die nötige Konzentration vermissen. Die Füchse kämpften sich heran und verkürzten den Rückstand bis zur 39. Minute von zehn auf vier Tore. Mehr ließen die Hamburger aber nicht zu und gewannen am Ende mit sieben Treffern Unterschied.

Füchse mit Personalproblemen

Die Berliner Handball-Füchse mussten im schweren Bundesligaspiel beim HSV Hamburg auf wichtige Spieler verzichten. Spielmacher Bartlomiej Jaszka ist wegen einer Entzündung in der Schulter krankgeschrieben. Außerdem fehlte neben dem Dauerpatienten Sven-Sören Christophersen auch Rückraumspieler Pavel Horak, der am vergangenen Wochenende in Chambéry sein Comeback nach anderthalbmonatiger Verletzungspause gegeben hatte.

Das Bundesliga-Duell gegen Hamburg kam auch für den seit Wochen fehlenden Paul Drux zu früh. Der Rückraumspieler wird sein Comeback erst am Samstag im A-Jugend-Team der Füchse gegen Burgdorf geben.

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