
Volleyball | 3:0-Erfolg gegen CV Mitteldeutschland - Volleys bleiben Friedrichshafen auf den Fersen
Die Volleys Berlin haben gute Chancen, als Bundesliga-Erster in die Ende März beginnenden Playoffs einzuziehen. Nach dem 3:0-Erfolg am Mittwoch gegen den CV Mitteldeutschland fehlen dem derzeitigen Tabellenzweiten dafür nur noch zwei Siege.
Die Berlin Volleys bleiben in der Bundesliga dem Tabellenführer VfB Friedrichshafen dicht auf den Fersen. Durch das nie gefährdete 3:0 (25:15, 25:21, 25:11) am Mittwoch im Nachholspiel gegen die CV Mitteldeutschland verkürzte der Hauptstadtclub den Rückstand zum Rivalen vom Bodensee auf drei Punkte. Gleich den ersten Matchball verwandelte der eingewechselte Nachwuchsspieler Florian Hecht zum Sieg.
Gewinnen die Volleys nun auch noch ihre letzten beiden Auswärtsspiele der Normalrunde beim TV Bühl am Sonntag und am kommenden Mittwoch beim VC Dresden mit 3:0 oder 3:1, würden sie als Bundesliga-Erster in die am 26. März beginnenden Playoffs einziehen.
Drei Tage nach dem knapp verlorenen Pokalfinale gegen Friedrichshafen (2:3) zeigten die Berliner vor 2573 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle eine passable Vorstellung. Dabei hatte Trainer Mark Lebedew sein Team auf drei Positionen verändert. Scott Touzinsky, Tomas Kmet und Kawika Shoji drückten diesmal nur die Bank.
Dafür kamen Roko Sikiric, Felix Fischer und im Zuspiel Jung-Nationalspieler Sebastian Kühner zum Einsatz. Trotz der Umstellungen harmonierte die Mannschaft. Vor allem die wuchtigen Angriffe von Robert Kromm setzten den Gegner gehörig unter Druck. Felix Fischer gefiel durch einige gelungene Blockaktionen.

