
Basketball | Alba schlägt Schlusslicht Vechta - Rastafaris in Berlin ohne Chance
Alba Berlin hat den fünften Sieg in Folge eingefahren: Beim deutlichen 91:66-Erfolg war Tabellen-Schlusslicht Rasta Vechta letztlich chancenlos. Vor 11.250 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof lagen die Gäste schon zur Halbzeit hoffnungslos zurück. Nach München und Bamberg hat sich Alba damit als drittes Team vorzeitig für die Play-offs qualifiziert.
Gegen den Tabellenletzten Rasta Vechta hat sich Alba Berlin keine Blöße gegeben. Die Hauptstädter kamen am Samstagabend in eigener Halle zu einem ungefährdeten 91:66 (48:33)-Sieg und sicherten sich damit als drittes Team das Ticket für die Play-offs. Für die Albatrosse war es der fünfte Pflichtspielerfolg in Serie.
Partie von Beginn an dominiert
Vor 11.250 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof waren Jan-Henrik Jagla mit 14 sowei Cliff Hammonds mit 13 Punkten die besten Werfer der Gastgeber. Bei den Niedersachsen ragte Brandon Bowman mit 14 Zählern heraus.
Ohne den verletzten Vojdan Stojanovski dominierte Alba die Partie von Beginn an und führte zur Halbzeit bereits deutlich mit 15 Punkten. Nach der Pause verteidigten die Gastgeber ihr großes Polster ohne Mühe und zogen Ende des dritten Viertels mit einem Zwischensprint auf 75:51 davon. Im Schlussviertel ließ der neue Pokalsieger die Partie dann ausklingen.
"In den Playoffs werden die Karten neu gemischt"
Am vergangenen Sonntag hatten die Berliner zum achten Mal den deutschen Basketball-Pokal gewonnen. In der Neuauflage des Vorjahresfinales feierte die Mannschaft von Sasa Obradovic einen 86:80 (45:41)-Sieg gegen Gastgeber ratiopharm Ulm. Berlin hatte in der vergangenen Saison vor Heimpublikum ebenfalls gegen Ulm triumphiert.
Nach dem Pokalsieg korrigierte Alba seine Saisonziele nach oben. "Wir wollen ins Halbfinale der Meisterschaft", sagte Trainer Obradovic. Zuvor war die offizielle Sprachregelung bei den Hauptstädtern, dass man sich in einer Übergangssaison auch mit dem Erreichen der Playoffs zufriedengeben würde.
Die Berliner wollen nun in den letzten Hauptrunden-Spielen den dritten Platz hinter dem Spitzenduo Bayern München und Meister Bamberg verteidigen, um sich den Heimvorteil für das Viertelfinale zu sichern. "Mir ist egal, wer die Hauptrunde gewinnt. Von mir aus können sich Bayern und Bamberg die Köpfe einschlagen. In den Playoffs werden die Karten neu gemischt", sagte der Routinier Schultze.



