Bradley Ross trifft für Iserlohn gegen die Eisbären (Quelle: imago/Mario Stiehl)

Eishockey | Pleite gegen Iserlohn - Eisbären sind die Tabellenführung los

Die Berliner Eisbären haben in der DEL die zweite Niederlage nacheinander hinnehmen müssen: Nach dem 0:3 in München unterlag das Team von Trainer Uwe Krupp am Mittwochabend den Iserlohn Roosters zuhause mit 1:2. Die Düsseldorfer EG löst die Eisbären damit als Spitzenreiter ab.

Die 0:3-Niederlage in München wollten die Eisbären Berlin so schnell wie möglich schnell wegstecken und im letzten Spiel des Jahres am Mittwoch gegen die Iserlohn Roosters wieder punkten - daraus wurde nichts. Gegen die Iserlohn Roosters verloren die Eisbären am vorletzten Tag des Jahres vor eigenem Publikum mit 1:2 (0:1, 0:1, 1:0). Verfolger Düsseldorfer EG nutzte den erneuten Patzer und verdrängte die Eisbären mit einem 5:1 in Augsburg von der Tabellenspitze. Iserlohn rückte bis auf zwei Punkte an die Eisbären heran.

Gegen defensiv starke Roosters vorne zu harmlos

Die Eisbären verzeichneten zwar mehr Torschüsse als die Sauerländer, ließen aber im Abschluss erneut die notwendige Effektivität vermissen.

Vor 14.200 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof schlichen sich viele Fehler ein, die Gäste präsentierten sich sicher in der Defensive. Nach einem Puckverlust lief Roosters-Stürmer Brad Ross allein auf Torhüter Petri Vehanen zu und erzielte das 1:0 (9.) aus Sicht der Roosters.

Zunehmend setzten die Iserlohner die Berliner unter Druck. Bobby Raymond erhöhte früh im zweiten Drittel auf 2:0 (23.). In der Offensive blieben die Eisbären wie schon am Montag beim 0:3 in München zu harmlos. In den vergangenen drei Partien haben sie nur zwei Tore erzielt. Erst 80 Sekunden vor dem Ende konnte André Rankel verkürzen, für den Ausgleich reichte es nicht mehr.

 

Das könnte Sie auch interessieren

Neuer Turbine-Trainer Matthias Rudolph (Quelle: rbb)

Erstes Training mit Matthias Rudolph - Der Neue von Turbine ist da

Bei den Fußballerinnen von Turbine Potsdam hat eine neue Ära begonnen: Tag 1 nach 45 Jahren Bernd Schröder, der als erfolgreichster Trainer im Frauenfußball vom Platz ging. Sein Nachfolger heißt Matthias Rudolph. Der war noch nicht mal geboren, als Schröder bei Turbine anfing. Von Dennis Wiese

Die Reporterlegende der DDR, Heinz Florian Oertel (Quelle: rbb/Thomas Krüger)

Interview mit Heinz Florian Oertel - "Waldemar ist da!"

Ein Sportreporter, wie man ihn sich kaum besser ausdenken kann: Offen und einladend, ohne Angst vor großem Pathos in siegestrunkenen Momenten - und gleichzeitig auch kritisch oder nachdenklich: Heinz Florian Oertel. 40 Jahre arbeitete er mit dem Mikro. Im rbb-Interview spricht er über Waldemar Cierpinski, über Sprechtraining im Alter und Katarina Witt.