Spieler der Eisbären mit Trainer Uwe Krupp. (Quelle: dpa)

Eishockey | Berlin vor Duell mit Köln - Eisbären-Trainer hat Respekt vor seinem Ex-Club

Brisantes Duell am Dienstagabend in Berlin: Die Eisbären spielen gegen die Kölner Haie - das aktuelle Team des Berliner Trainers Uwe Krupp trifft auf dessen Ex-Club. Obwohl die Haie nur auf dem achten Tabellenplatz stehen, warnt Krupp davor, sie zu unterschätzen.  

Vor dem brisanten Duell gegen seinen Ex-Club hat der Berliner Eisbären-Trainer Uwe Krupp davor gewarnt, die Kölner Haie zu unterschätzen. Der achte Tabellenplatz täusche über das Potenzial der Haie hinweg. "Köln ist eine Topmannschaft, sehr talentiert, schnell und gut zusammengestellt", sagte der 50-Jährige vor der nächsten Heim-Aufgabe der Eisbären Berlin am Dienstagabend. 

"Weiß nicht, was da los ist"

Über mögliche Gründe, warum das hochkarätig besetzte Team bisher die Erwartungen in der Deutschen Eishockey Liga nicht erfüllt, wollte Krupp nicht spekulieren: "Das kann ich nicht beantworten, das ist nicht meine Mannschaft. Ich weiß nicht genau, was da los ist." Die Kölner galten vor der Saison als Mitfavorit. Von Krupp hatten sich die Haie vor knapp 15 Monaten getrennt.

Hördler und Bell verletzt

Die ersten beiden Vergleiche in dieser Saison waren jeweils klar zugunsten der Heimmannschaft ausgegangen. Im Oktober gewannen die Kölner zu Hause mit 6:1. Mitte Dezember revanchierte sich der Hauptstadtclub mit einem 5:2 in der Arena am Ostbahnhof. Im dritten Vergleich soll voraussichtlich Stammtorwart Petri Vehanen ins Team des Tabellen-Zweiten zurückkehren. Der Finne hatte beim 6:2 gegen die Schwenninger Wilds pausiert. Verzichten muss Krupp weiter auf die Verletzten Frank Hördler und Mark Bell. Hördler hatte sich am Handgelenk, Bell am Fuß verletzt.  

Der Erfolg gegen Schwenningen bewies, dass die Eisbären in dieser Saison kleine Schwächephasen bislang nicht zu großen Negativserien werden lassen. Aus zwei Niederlagen, bei denen sie nur ein einziges Tor erzielt hatten, zogen die Berliner schnell die richtigen Schlüsse. "Wir wussten, woran es liegt", sagte Kapitän André Rankel. "Wir mussten wieder aggressiver zum Tor gehen, unser Forechecking besser spielen und daraus Chancen kreieren."

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