Fußball 2.Bundesliga: Fototermin Union Berlin für die Saison 2014/15 am 16.07.2014 in Berlin. Bajram Nebihi (Quelle: dpa).

Fußball | Stürmer wechselt nach Stuttgart - Bajram Nebihi verlässt die Eisernen

Eigentlich lief sein Vertrag noch bis Mitte 2016. Doch Zweitligist 1. FC Union Berlin hat sich zum Beginn dieses Jahres von seinem Stürmer Bajram Nebihi getrennt. Der 27-Jährige war im Sommer 2014 nach Berlin gekommen, doch vom neuen Union-Trainer Lewandowski aussortiert worden.

Der 1. FC Union Berlin hat sich zu Jahresbeginn von seinem Stürmer Bajram Nebihi getrennt. Der Spieler aus dem Kosovo, der in der laufenden Saison zu keinem Einsatz bei den Berlinern kam und vom Hauptstadt-Verein die Freigabe erhalten hatte, unterschrieb bei Drittligist Stuttgarter Kickers einen Vertrag bis 30. Juni 2017.

Nebihi wechselte im Sommer 2014 vom FC Augsburg nach Berlin, konnte sich bei den Eisernen aber nie durchsetzen. Seit seiner Verpflichtung bestritt er lediglich elf Pflichtspiele bei Union, in denen er insgesamt ein Tor vorbereitete, wie der Verein in einer Mitteilung vom Sonntag schreibt.

Von der zweiten in die dritte Liga

Als Sascha Lewandowski im vergangenen September den Trainerposten von Norbert Düwel übernahm, wurde Angreifer Nebihi vom neuen Union-Coach aussortiert.

Der ursprünglich bis Sommer 2016 gültige Vertrag mit Nebihi wurde nun aufgelöst. Der 27-jährige Angreifer unterschrieb daraufhin einen Vertrag bei den Stuttgarter Kickers, die derzeit in der 3. Liga auf dem letzten Platz stehen. Bereits am Sonntag war Nebihi beim Trainingsauftakt der Kickers in Stuttgart dabei.  

Der 1. FC Union steht zur Winterpause in der Zweiten Fußball-Bundesliga auf dem 13. Rang. Viele Punkte hat Lewandowskis Mannschaft in der Hinrunde durch späte Gegentore liegenlassen, weshalb der Trainer vor allem noch nach Verstärkung in der Defensive sucht.  

Das könnte Sie auch interessieren

Der Radrennfahrer Maximilian Levy beim Berliner Sechstagerennen 2015 (Bild: imago/Sebastian Wells)

Bahnrad-Fahrer Levy nominiert - Mit Tricks Richtung Rio

Bei der ersten Nominierungsrunde war Ex-Weltmeister Maximilian Levy noch leer ausgegangen, nun hat es nach Tagen des Bangens doch noch geklappt: Der Bahnrad-Fahrer darf doch mit zu den Olympischen Spielen nach Rio. Offiziell aber nicht als Bahnrad-Fahrer.

Sebastian Brendel am 25.06.2016 bei der Kanu-EM in Moskau im Finale über 1000 Meter im Einer-Canadier. (Quelle: dpa/EPA/Sergei Ilnitsky)

Kanu | EM in Moskau - Zweimal Gold für Kanuten aus Potsdam und Berlin

Wenige Wochen vor den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro haben die deutschen Kanuten bei den Rennsport-Europameisterschaften in Moskau schon einmal ein Ausrufezeichen gesetzt. Der Potsdamer Olympiasieger Sebastian Brendel sowie der Berliner Marcus Groß mit seinem Partner Max Hoff holten am Samstag die ersten Goldmedaillen.