Eisbären-Torwart Petri Vehanen (Quelle: imago/Eibner)

Eishockey | 2:7-Heimniederlage für die Berliner - Eisbären kassieren Klatsche gegen DEG

Die Berliner Eisbären haben die Tabellenführung in der Deutschen Eishockey-Liga verloren. Ohne fünf Stammspieler unterlagen sie in der ausverkauften Arena am Ostbahnhof der Düsseldorfer EG deutlich mit 2:7. Am Sonntag müssen die Eisbären erneut gegen Düsseldorf antreten.

Die Eisbären Berlin haben in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) die Tabellenführung verloren. Das Team von Trainer Uwe Krupp kassierte am Freitag zu Hause eine klare 2:7 (0:1, 2:2, 0:4)-Niederlage gegen die Düsseldorfer EG und fiel vorerst auf den dritten Platz zurück. Ohne fünf Stammspieler waren die Eisbären an diesem Abend zu schwach für den Gegner. Vor allem der Ausfall von Verteidiger Gervais machte sich bemerkbar. Bereits am Sonntag spielen die Eisbären erneut gegen die DEG - dann auswärts.

Vor dem ersten Bully standen in der Arena am Ostbahnhof Feierlichkeiten der ungewöhnlichen Art an. Es wurden die Spieler geehrt, die vor 50 Jahren den ersten Eishockey-Titel für den SC Dynamo Berlin, den Vorgängerverein der Eisbären, sicherten.

Vier Gegentore im Schlussdrittel

Auf dem Eis ging es aber gleich unerfreulich los für die Eisbären: Strobel brachte Düsseldorf nach 8 Minuten in Führung, vor 14.200 Zuschauern liefen die Gastgeber dem Rückstand bis zum zweiten Drittel hinterher. Mit einem Doppelschlag durch Tallackson (21./25.) schien die Partie zugunsten der Gastgeber zu kippen, doch dann trafen nur noch die Gäste: Olimb (31.) und Kreutzer (39.) brachten die DEG noch im zweiten Drittel wieder in Führung.

Im Schlussdrittel kam es dann ganz dicke für die Eisbären: Dmitriew (46.), Minard (48.) und zweimal Bowman (47./55.) sorgten für den Sieben-Tore-Sieg der Düsseldorfer.   

"Gut, dass wir am Sonntag wieder gegen Düsseldorf spielen"

"Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht und verdient verloren", sagte Angreifer Marcel Noebels. Dass die verletzten Stammverteidiger Frank Hördler, Bruno Gervais sowie der an Grippe erkrankte Henry Haase fehlten, mochte er nicht als Entschuldigung vorbringen. "Alle haben Fehler gemacht, egal ob sie 38 oder 17 Jahre alt sind. Wir waren als Mannschaft nicht gut genug", sagte Noebels. Er kritisierte das Zweikampfverhalten: "Wir waren zu weit weg vom Mann, das führt bei unserem offensiven System dazu, dass wir viele Konter bekommen."

Auch André Rankel zeigte sich selbstkritisch. "Wir müssen nicht darüber sprechen, dass jemand gefehlt hat. Es war niemand im Kopf dort, wo er hätte sein sollen", sagte der Kapitän. Er hofft auf eine schnelle Antwort. "Es ist gut, dass wir am Sonntag wieder gegen Düsseldorf spielen. Wir müssen die Niederlage abhaken und ein anderes Gesicht zeigen."

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