Archivbild: Eisbären gegen ERC Ingolstadt (Quelle: dpa)

Eishockey | Auswärtssieg gegen ERC Ingolstadt - Eisbären Berlin bauen Vorsprung in Ingolstadt aus

Die Eisbären haben ihre Tabellenführung in der Deutschen Eishockey Liga ausgebaut: Am Freitagabend gelang den Berlinern ein 4:1 gegen den Vizemeister ERC Ingolstadt. Die Eisbären profitierten dabei auch von den Ausrutschern ihrer Verfolger.

Die Eisbären Berlin haben die Tabellenführung in der Deutschen Eishockey Liga ausgebaut. Am Freitagabend gewann der frühere Serienmeister beim ERC Ingolstadt mit 4:1 (0:1, 1:0, 3:0). Die Entscheidung in einem lange ausgeglichenen Spiel fiel dabei erst in den Schlussminuten. In der Tabelle liegen die Berliner nun fünf Punkte vor den Iserlohn Roosters, die 3:4 bei den Augsburger Panthern verloren, und sechs vor der Düsseldorfer EG. Die DEG unterlag im rheinischen Derby den Kölner Haien mit 0:3.

Vor 4.223 Zuschauern brachte Thomas Pielmeier die Gastgeber nach rund sieben Minuten in Führung. Knapp fünf Minuten später hätte es aus Berliner Sicht sogar noch schlimmer kommen können. Einem vermeintlichen Treffer der Ingolstädter verweigerten die Schiedsrichter aber nach Konsultation des Videobeweises die Anerkennung: Sie hatten ein Torraumabseits erkannt.

Eisbären geben Gas nach der Pause

Weil Eisbären-Keeper Petri Vehanen noch einige gute Paraden zeigte, blieb es bis zur ersten Pausensirene beim knappen Rückstand. Im zweiten Spielabschnitt erhöhten die Berliner den Druck. Die Folge war der Ausgleichtreffer durch Verteidiger Constantin Braun (32.).

Im Schlussdrittel gingen die Eisbären dann erstmals in Führung: Travis Mulock erzielte seinen 100. DEL-Treffer (47.). Die Gastgeber drängten nun auf den Ausgleich, konnten Vehanen aber nicht noch einmal überwinden. Stattdessen sorgte Florian Busch mit dem 3:1 für die Vorentscheidung (58.). In der Schlussminute traf dann sogar noch Petr Pohl, als die Ingolstädter ihren Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen hatten.

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