Darin Olver von den Eisbären Berlin kommt vor das Tor der Schwenninger Wild Wings. (Quelle: imago/Eibner)

Eishockey | Heimspiel gegen Schwenninger Wild Wings - Eisbären gewinnen 6:2 gegen Abstiegskandidaten

Zwei Niederlagen hatten die Eisbären zuletzt einstecken müssen. Da kamen die Schwenninger Wild Wings gerade recht, um wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Mit 6:2 gewannen die Berliner am Sonntag gegen den Tabellenvorletzten - und bleiben damit weiter dicht am DEL-Topteam Düsseldorfer EG dran.

Die Eisbären Berlin haben ihr Heimspiel in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) gegen die Schwenninger Wild Wings problemlos gewonnen. Nach zuvor zwei Niederlagen setzten sich die Berliner am Sonntag mit 6:2 (2:0, 2:0, 2:2) gegen den Tabellenvorletzten durch.

Den Rückstand auf Liga-Primus Düsseldorfer EG verkürzte die Mannschaft von Uwe Krupp damit wieder auf einen Zähler. "Wir haben heute besser gespielt als in den letzten beiden Partien. Wir waren spritziger, konnten mehr Druck machen und haben auch mit mehr Emotionen gespielt", sagte Krupp nach dem 6:2-Erfolg.

Petr Pohl, Bruno Gervais, Marcel Noebels, André Rankel, TJ Mulock und Spencer Machacek trafen für die Gastgeber. Auf Seite der Wild Wings erzielte ausgerechnet Jonas Schlenker, der erst einen Tag zuvor aus Berlin nach Baden-Württemberg gewechselt war, den ersten Treffer. Damien Fleury sorgte für das zweite Tor der Gäste.

Tore-Festival im Schlussdrittel

Vor 13.916 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof begannen die Berliner schwungvoll, leisteten sich dabei aber einige Nachlässigkeiten. Eisbären-Torwart Kevin Nastiuk, der Stammtorhüter Petri Vehanen vertrat, war schon in den Anfangsminuten mehrfach gefordert. In der achten Minute brachte Pohl die Gastgeber in Führung: Nach einem Puckverlust der Schwenninger im Mitteldrittel drang er unbedrängt in die Angriffszone ein und überwand Gästekeeper Joseph MacDonald mit einem platzierten Schuss. Gervais baute den Vorsprung aus (15.), als die Eisbären in Überzahl spielten.

Auch im zweiten Drittel dominierten die Berliner, konnten aber lange ihre Torchancen nicht nutzen. Erst kurz vor der Pausensirene wurden sie effektiver: Noebels (39.) und Rankel (40.) sorgten innerhalb von 64 Sekunden für die Vorentscheidung. Im Schlussabschnitt spielten beide Teams trotzdem weiter offensiv. So bekamen die Zuschauer noch vier Tore zu sehen.

"Ab dem zweiten Drittel haben wir so gespielt, wie wir es wollten. Im Endeffekt war der Sieg in der Höhe verdient", bilanzierte Eisbären-Kapitän André Rankel, der auch einen Treffer gegen Schwenningen erzielen konnte.

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