Eishockeyspiel Nürnberg Icetigers gegen Eisbären Berlin am 08.01.2016 (Quelle: imago/Zink)

Eishockey | Auswärtsspiel bei Nürnberg Ice Tigers - Eisbären unterliegen in Nürnberg

Knapp war es, aber am Ende hat es nicht gereicht: Die Eisbären Berlin haben beim Auswärtsspiel gegen die Nürnberg Ice Tigers eine Niederlage einstecken müssen. In der letzten Minute der regulären Spielzeit gelang den Eisbären zwar der Ausgleichtreffer zum 2:2 - doch im Penaltyschießen mussten sich die Berliner mit einem 3:2 geschlagen geben.

Die Eisbären Berlin haben am Freitagabend gegen die Nürnberg Ice Tigers mit 3:2 nach Verlängerung und Penaltyschießen verloren. Trotzdem bleiben die Eisbären auf Platz 1 in der Tabelle der Deutschen Eishockey-Liga.

Nachdem das erste Drittel torlos verlaufen war, gingen die Ice Tigers in der 24. Minute durch Daniel Heatley in Führung. Rund zehn Minuten später schlug Topscorer Patrick Reimer zu zum 2:0 für die Gastgeber. 21 Sekunden später verkürzte dann Eisbären-Kapitän André Rankel per Penalty auf 2:1. Mark Olver rettete die Berliner 30 Sekunden vor Schluss in die Verlängerung. Im Penaltyschießen siegten dann aber die Franken durch den Treffer von Heatley.

Krupp wusste um schwere Aufgabe

Eisbären-Trainer Uwe Krupp hatte vor dem Spiel bei den Nürnberg Ice Tigers erklärt, nicht über eine Sonderbewachung für deren Topscorer Patrick Reimer nachzudenken: "Das kann man sich nicht mehr erlauben", so der Coach am Donnerstag. Seine Verteidiger müssten gegen Reimer "eng spielen" und "wissen, mit wem sie es zu tun haben". Reimer gehört mit bislang 17 Treffern und 23 Assists in dieser Saison zu den erfolgreichsten Stürmern der DEL.

Krupp hatte bereits im Vorfeld vor der schweren Aufgabe gewarnt. "Die Mannschaft ist im Angriff sehr gefährlich. Die kommen mit viel Tempo, wir müssen die Räume eng halten", sagte er.

Bell macht ersten Schritt in Richtung Comeback

Personell hatte Krupp nach dem 3:1-Sieg gegen Köln keine Veränderungen vorgenommen. Gegen die Nürnberger fehlten lediglich die beiden Langzeitverletzten Mark Bell und Frank Hördler. Bell, der in dieser Saison aufgrund einer schweren Knöchelverletzung noch kein Spiel bestreiten konnte, hatte immerhin am Donnerstag erstmals seit Monaten wieder zeitweise am Mannschaftstraining teilgenommen. "Dass er auf dem Eis steht, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Aber nur ein erster Schritt", sagte Krupp.

Wann Bell ins Team zurückkehren kann, ist noch ungewiss. Gleiches gilt für Hördler. Der am Handgelenk verletzte Verteidiger war zwar ebenfalls am Donnerstag beim Training im Wellblechpalast dabei, kann derzeit aber nur individuelle Laufübungen absolvieren. Sein Comeback sei derzeit "unabsehbar", sagte Krupp.

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