FC Energie Cottbus gegen SC Fortuna Köln im Stadion der Freundschaft (Quelle: imago)
Brandenburg Aktuell | 31.01.2016 | Andreas Ulrich

Fußball | Jubiläums-Spiel zum 50. - Energie Cottbus gegen Fortuna Köln nur torlos

So viele Zuschauer hatte der FC Energie noch nie seit dem Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga. Mehr als 12.000 Fans saßen am Sonntag im Stadion der Freundschaft. Doch auch zum 50. Vereinsjubiläum konnten sie gegen Fortuna Köln keinen Sieg bejubeln. Die Serie unter Trainer Miriuta blieb aber bestehen.

Der FC Energie Cottbus ist an seinem 50. Vereins-Geburtstag nicht über ein 0:0 im Drittliga-Punktspiel gegen Fortuna Köln hinaus gekommen. Mehr als 12.000 Zuschauer feierten am Sonntag im Stadion der Freundschaft dennoch mit einer großen Choreographie und mit Feuerwerk das Gründungs-Jubiläum.

Die Cottbuser Profis spielten allerdings lange Zeit mit angezogener Handbremse und konnten sich kaum Chancen erarbeiten. Immerhin wahrten sie mit dem torlosen Remis ihre Serie von nunmehr zwölf Spielen ohne Niederlage unter Trainer Vasile Miriuta. In der Tabelle rangieren die Lausitzer weiter auf Platz 15 - mit nur drei Punkten vor den Abstiegsrängen.

"Schlechter kann man gar nicht spielen"

"In der ersten Halbzeit habe ich gedacht: Schlechter kann man gar nicht spielen", sagte der frühere Energie-Erfolgstrainer Eduard Geyer im rbb. "Zwölf Spiele ohne Niederlage sind nicht schlecht, aber jetzt muss mal ein Dreier her, um da unten rauszukommen", sagte er weiter. Trainer Miriuta räumte ein: "Heute müssen wir mit dem einen Punkt zufrieden sein."

In seinem Team bestritt der erst am Freitag ausgeliehene Sergi Arimany an seinem 26. Geburtstag in den letzten 13 Minuten sein erstes Match im Energie-Trikot. Torgefährlichkeit konnte aber auch der Spanier nicht ausstrahlen. So war es nicht verwunderlich, dass die Gäste durch einen Lattentreffer von Hamdi Dahmani (8.), einen Schrägschuss von Michael Kessel (75.) und in der Nachspielzeit durch Marco Königs (91.) die besseren Möglichkeiten verbuchten. 

Woidke hält zu Energie in guten wie in schlechten Zeiten

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke würdigte den Verein aus Anlass eines Geburtstages. "Der FC Energie ist ein sportliches Wahrzeichen für die Stadt, die Region und für das ganze Land. Viele Menschen in Brandenburg identifizieren sich mit dem FCE als 'ihrem' Verein", sagte er. "In den 50 Jahren des Bestehens hat es aber leider nicht nur Erfolge gegeben. Aber als Fußball-Fan steht man zu seinem Verein an guten und an schlechten Tagen", meinte Woidke.

Beitrag von Andreas Ulrich

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