Volleys-Trainer Roberto Serniotti (Quelle: imago/Sebastian WElls)

Volleyball | Klare Niederlage gegen Belgorod - Berlin Volleys scheiden aus der Champions League aus

Ein Sieg hätte für die Volleys hergemusst, um die die diesjährige Champions-League-Saison noch zu verlängern. Doch der war beim besten Willen nicht drin: Beim 1:3 gegen das russische Spitzenteam Belgorod vergaben die Berliner ihre Minichance auf die nächste Runde klar.

Die Berlin Volleys haben in der Champions League die K.o-Runde der besten zwölf Mannschaften endgültig verpasst.
Der Bundesliga-Spitzenreiter verlor am Mittwochabend mit 1:3 (23:25, 25:17, 25:27, 17:25) gegen das russische Starensemble von Belogorie Belgorod und hat damit schon vor dem letzten Hauptrundenspiel bei Arkas Izmir keine Chance mehr aufs Weiterkommen.

Vor 5.129 Zuschauern zeigte der Bundesliga-Spitzenreiter auch ohne die verletzten Robert Kromm und Tsimafei Zhukouski sowie den erkrankten Tomas Kmet (Grippe) über die gesamte Distanz zwar eine sehr engagierte Vorstellung. Am Ende blieb aber nur die Genugtuung, dem haushohen Favoriten den ersten Satzverlust im laufenden Wettbewerb zugefügt zu haben.

Kromm war mit einer Bauchmuskelzerrung bereits für die Nationalmannschaft ausgefallen, Zhukouski musste wegen Rückenbeschwerden passen.

Spiel in Izmir bedeutungslos

Das abschließende Gruppenspiel der Volleys am kommenden Dienstag bei Arkas Izmir hat damit keinen sportlichen Wert mehr. Izmir hatte gegen Belgorod einen kampflosen 3:0-Sieg eingefahren, weil Belgorod wegen der aktuellen politischen Spannungen zwischen Russland und der Türkei nicht in Izmir angetreten war. Mit elf Punkten sind die Türken im direkten Duell nicht mehr von den Berlinern (7 Punkte) einzuholen.

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