Esbären Berlin gegen Krefeld Penguins (Quelle: imago / Bernd König)

Eishockey | Heimsieg gegen Krefeld - Berliner Eisbären mühen sich in die Play-offs

Die Eisbären Berlin stehen zusammen mit EHC München als erste Play-off-Teilnehmer in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) fest - für das Viertelfinale haben sich die Berliner allerdings noch nicht vorzeitig qualifiziert. Nur mit Mühe gewann Berlin am Dienstag gegen Schlusslicht Krefeld. Dabei hatte es nach zwei Dritteln noch gar nicht danach ausgesehen. 

Die Eisbären Berlin haben am Dienstagabend gegen die Krefeld Pinguine mit 2:1 nach Verlängerung (0:1, 0:0, 1:0, 1:0) gewonnen und sich mit 85 Punkten an die Tabellenspitze gesetzt. Den Eisbären reicht nun ein Punkt aus den verbleibenden fünf Saisonspielen, um erstmals seit drei Jahren wieder ins Play-off-Viertelfinale einzuziehen.

Im Vergleich zum Sieg in Augsburg am Sonntag nahm Eisbären-Trainer Uwe Krupp zwei Umstellungen vor: Kevin Nastiuk stand für Petri Vehanen im Tor, im Angriff ersetzte Sven Ziegler seinen Teamkollegen Darin Olver, der wegen eines Infekts pausieren musste.

Berliner vergeben zahlreiche gute Chancen

Nach neun Minuten war Nastiuk vor 12.621 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof chancenlos, als ein Schuss von Krefelds Topscorer Daniel Pietta unglücklich für den Eisbären-Keeper abgefälscht wurde. Danach ließen die Berliner zahlreiche gute Gelegenheiten zum Ausgleich ungenutzt. So scheiterten Spencer Machacek und Florian Busch jeweils am Pfosten.

Im zerfahrenen zweiten Drittel konnten sich beide Teams nur selten Erfolg versprechende Chancen erspielen. Effektiver wurden die Berliner erst im Schlussabschnitt: In der 43. Minute glückte Julian Talbot der Ausgleich. In der anschließenden Verlängerung sorgte Florian Busch in der zweiten Minute dann für die Entscheidung.  

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