Cottbuser Fans brennen am 31. Januar beim Spiel gegen Fortuna Köln Pyrotechnik ab (Quelle: imago/Johannes Koziol)

Pyrotechnik beim Spiel Cottbus gegen Fortuna Köln - Energie sagt nach Krawallen Jubiläumsparty ab

Kein Benimm, keine Party: Nachdem Fans des Drittligisten Energie Cottbus beim Spiel gegen Fortuna Köln Pyrotechnik gezündet hatten, sagt der Verein jetzt die Jubiläumsfeier zum 50. Geburtstag von Energie ab. Und das ist offenbar nur eine erste Strafmaßnahme.

Eine für Samstag geplante Fan-Party zum 50. Vereinsgeburtstag hat Fußball-Drittligist Energie Cottbus abgesagt - im Einvernehmen mit den Veranstaltern. Das sagte Sprecher Lars Töffling am Donnerstag dem rbb. Als Grund nannte er die Vorkommnisse im Stadion während des Jubiläumsspiels am 31. Januar.

Glühende Brocken fielen auf Zuschauer

Bei der Partie gegen Fortuna Köln hatten Fans Pyrotechnik abgebrannt. Die Glut der Fackeln tropfte vom Oberrang auf die Zuschauer darunter und verletzte mindestens eine Person.

Für die geplante 500-Mann-Fan-Party hatte der Verein ursprünglich eine Turnhalle neben dem Stadion der Freundschaft in Cottbus zur Verfügung gestellt. Die Party-Absage sei eine von mehreren Maßnahmen, die der Club nach den Fankrawallen ergreifen will, sagte Töffling. Mehr dazu wolle Energie Cottbus am Freitag bekannt geben.

Wegen Fankrawallen hatte Energie zuletzt im Oktober nach Spielen in Aue und Dresden eine Strafe von 10.000 Euro zahlen müssen. Im März 2015 wurde der Verein vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen Fehlverhaltens der Fans bei einem Auswärtsspiel in Erfurt zu einem Teilausschluss auf Bewährung und einer Geldstrafe von 12.000 Euro verurteilt.

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