Volleys vs. Netzhoppers (Szene aus dem Hinspiel; Quelle: imago/Gerold Rebsch)

Volleyball | Volleys besiegen Netzhoppers - Derby-Sieg nach 76 Minuten

Das ging fix: Die Berlin Volleys haben den Nachbarn aus Königs Wusterhausen mit 3:0 aus der Halle geschmettert - ein Sieg, mit dem die meisten gerechnet hatten. Im Hinspiel konnten die Netzhoppers noch einen Satz gewinnen, doch im Rückspiel am Samstag konnten sie den Favoriten nur in der Anfangsphase ärgern.

Die BR Volleys haben auch das 22. Berlin-Brandenburg-Derby gewonnen. Der Favorit setzte sich am Samstag nach nur 76 Minuten gegen die gegen den Abstieg kämpfenden Netzhoppers KW-Bestensee in der Volleyball-Bundesliga mit 3:0 (25:20, 25:17, 25:19) durch.

Damit führt der sechsmalige Meister aus Berlin die Tabelle nach 15 Spieltagen mit nun 40 Punkten weiter an. Die Brandenburger wehrten sich vor 4.328 Zuschauern in der Schmeling-Halle nach Kräften, bleiben mit zehn Zählern aber Vorletzter. Das Hinspiel in Bestensee hatten die Netzhoppers mit 1:3 verloren.

Carroll bringt Volleys auf die Siegerstraße zurück

Der Außenseiter aus Königs Wusterhausen, dessen einziger Liga-Erfolg gegen die Berliner aus dem Jahr 2012 stammt, ärgerte die Gastgeber zwar mit einer guten Startphase (4:1). Doch danach setzte sich die größere Klasse der Hauptstädter durch, die sich allerdings zahlreiche Unkonzentriertheiten leisteten. So hielt das Gästeteam von Trainer Mirko Culic auch den zweiten Durchgang bis zum 9:9 offen.

Der Australier Paul Carroll brachte den Favoriten mit vier Punkten nacheinander auf die Siegerstraße zurück. Von der ließ sich die Mannschaft von Coach Roberto Serniotti, der auf den gerade genesenen Robert Kromm verzichtete, nicht mehr abbringen. Der Nationalspieler hat sich auf kuriose Weise neu verletzt. "Robert hat sich eine Stunde vor dem Spiel beim Frisieren den Halswirbel ausgerenkt", berichtete Manager Kaweh Niroomand. Es bestehe aber Hoffnung, dass Kromm am Mittwoch im CEV-Cup bei VaLePa Sastamala (Finnland) wieder dabei sein kann.

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