Volleyball | 3:0 gegen den CV Mitteldeutschland - Klarer Volleys-Sieg gegen Abstiegskandidaten

Es war ein ungefährdeter Sieg: In der Volleyball-Bundesliga haben die Berlin Volleys den abstiegsbedrohten CV Mitteldeutschland klar geschlagen. Die Berliner siegten am Mittwochabend in der Max-Schmeling-Halle mit 3:0.

Die Berlin Volleys sind für das Pokalfinale gerüstet. Vier Tage vor dem ersten Saisonhöhepunkt gegen den TV Bühl erteilte der deutsche Vizemeister in der Bundesliga den abstiegsbedrohten CV Mitteldeutschland mit 3:0 (25:16, 25:14, 25:18) eine deutliche Abfuhr. Vor der Saison-Minuskulisse von 3.067 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle erledigte der Tabellenführer die Aufgabe am Mittwochabend beinahe im Stile eines Trainingsspiels.

Ruben Scott statt Paul Lotmann

Trainer Roberto Serniotti gab auf der Außen-Annahmeposition dem erst 21-jährigen Ruben Schott den Vorzug vor US-Nationalspieler Paul Lotman. Ansonsten setzte Serniotti zu Beginn auf die Spieler, die am Sonntag nach 16 Jahren erstmals wieder den Pokal nach Berlin holen sollen. Stark agierte vor allem der Block der Gastgeber. Aus diesem Element entsprangen allein im ersten Satz sechs Punkte. Im Angriff zeigte sich der Australier Paul Carroll formverbessert, auch Robert Kromm scheint nach wochenlanger Verletzungspause auf gutem Weg.

Allerdings wirkten die CV Mitteldeutschland bei den Aktionen des Tabellenführers mitunter überfordert. So lagen die Gäste zu Anfang des zweiten Durchgangs nach einer Aufschlagsserie von Nicolas Le Goff schnell 0:7 zurück. Angesichts solch klarer Verhältnisse bekamen beim Hauptstadtclub zur Mitte des Spiels auch Ergänzungsspieler Einsatzzeiten. An der Überlegenheit der Berliner änderte sich nur wenig, auch wenn der letzte Satz ein wenig umkämpfter war.

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