Royal Solitaire mit Daniele Porcu gewinnt am 27.03.2016 den Preis des Gestütes Röttgen auf der Rennbahn in Hoppegarten (Quelle: imago/Frank Sorge)
Video: Abendschau | 27.03.2016 | Jörg Hellwig

Reitsport | Außenseiterin gewinnt am Ostersonntag - Royal Solitaire überrascht beim Saisonauftakt in Hoppegarten

Die Wetten standen 180:10 Euro - trotzdem hat Außenseiterin Royal Solitaire zur Saisonpremiere in Hoppegarten das Rennen gemacht. Die Stute gewann am Ostersonntag den Preis des Gestütes Röttgen und ließ die drei Favoriten souverän hinter sich. Auch die Hoppegartener Trainer legten einen guten Start hin.

Die 180:10-Außenseiterin Royal Solitaire mit dem Italiener Daniele Porcu im Sattel hat am Ostersonntag beim Saisonauftakt in Hoppegarten den Preis des Gestütes Röttgen gewonnen. Sicher mit eineinviertel Längen Vorteil ließ die vierjährige Stute vor 7.900 Zuschauern die beiden Favoriten Nymeria (Andreas Suborics) und Sri Luna (Rafael Schistl) hinter sich.

Die hocheingeschätzte Quenby (Eddie Pedroza) passierte erst als vierte die Ziellinie in dem ersten deutschen Listenrennen der Saison, das mit 27.000 Euro dotiert ist.

Reality und Iffinvasion galoppieren zum Sieg

Der Preis des Gestütes galt als herausragendes Ereignis des Saisonbeginns. Das für vierjährige und ältere Stuten offene Zuchtrennen war bereits im Vorfeld von Rennbahn-Eigentümer Gerhard Schöningh als "ausgezeichnet besetzt" bezeichnet worden.

Die besten Chancen auf die Siegprämie von 16.000 Euro waren der vierjährigen Nymeria zugesprochen worden. Der österreichische Jockey, Suborics, war zuletzt mehrere Jahre in Hongkong aktiv und reitet ab dieser Saison wieder in Deutschland.

Gut ins neue Rennjahr sind auch die Hoppegartener Trainer gestartet. So gewann Roland Dzubasz mit der von Champion-Jockey Alex Pietsch gerittenen Stute Reality. Sein Kollege Gunter Richter sattelte Iffinvasion (Fabio Marcialis) zum Erfolg.

Das könnte Sie auch interessieren

Kriminaltechnische Mitarbeiter der Berliner Polizei untersuchen am 28.09.2016 einen Tatort vor der Traglufthalle einer Flüchtlingsunterkunft in der Kruppstraße in Berlin-Moabit (Quelle: dpa/Gregor Fischer)

Berliner Polizisten erschießen Flüchtling - "Der Taser ist kein Allheilmittel"

Nach den tödlichen Schüssen auf einen Flüchtling in Berlin wird wieder über den Einsatz von Schusswaffen bei der Polizei debattiert. Braucht die Polizei Elektroschocker, sogenannte Taser? Die Deutsche Polizeigewerkschaft Berlin hält den Taser für dringend nötig - die Polizei selbst sieht in ihm hingegen nicht die Lösung aller Probleme.