Köln, Lanxess Arena, 28.02.2016: Berlins Trainer Uwe Krupp schaut nachdenklich im Eishockeyspiel Kölner Haie vs. Eisbären Berlin (Quelle: imago/mika)

Eishockey | Eisbären Berlin verlieren gegen Schwenningen - 2:0-Führung wird zu 2:4-Heimniederlage

Erst lief es gut für die Berliner Eisbären - dann gar nicht mehr. Das Team von Trainer Uwe Krupp führte gegen Schwenningen mit 2:0 und ging am Ende trotzdem als deutlicher Verlierer vom Platz. Woran lag's? "Wir haben aufgehört zu spielen", lautete die Selbsteinschätzung in der zweiten Pause.

Die Eisbären Berlin sind in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) auf den dritten Tabellenplatz abgerutscht. Gegen den Tabellenletzten Schwenninger Wild Wings verlor der frühere Serienmeister trotz einer 2:0-Führung mit 2:4 (2:0, 0:1, 0:3).

Vor 10.622 Zuschauern wollten die bereits für das Viertelfinale qualifizierten Berliner das Spiel auch dazu nutzen, sich für die Playoffs einzuspielen. Dazu bekamen sie im ersten Drittel die Gelegenheit, weil der Tabellenletzte weitgehend harmlos blieb.

Souveränität der Berliner passé

Barry Tallackson (3. Minute) und André Rankel (15.) sorgten für eine verdiente Führung, die gemessen an den Spielanteilen durchaus höher hätte ausfallen können. Größeren Druck entwickelten die Schwenninger erst, als sie im zweiten Drittels in doppelter Überzahl spielten.

Prompt gelang Matthew Pellech der Anschlusstreffer (26.). Mit der Souveränität der Berliner war es nun vorbei. "Wir haben aufgehört zu spielen", kritisierte Eisbären-Angreifer Sven Ziegler in der zweiten Pause. Auch im Schlussabschnitt fanden die Gastgeber nicht wieder zu ihrer Linie. Vielmehr erzielte Will Acton in Überzahl den Ausgleich (48.) und Yan Stastny in der vorletzten Spielminute sogar den Führungstreffer für die Gäste. Damien Fleury besorgte kurz vor der Schlusssirene den Endstand, als die Berliner Torhüter Kevin Nastiuk zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis genommen hatten.

Das könnte Sie auch interessieren

BFC-Trainer Rene Rydlewicz, Quelle: imago sportfotodienst

Fußball | Saisonstart in der Regionalliga - Es geht wieder los

Ab Freitag ist die fußballfreie Zeit in Berlin und Brandenburg vorbei: Die Regionalliga Nordost startet mit acht Vereinen aus der Region. In einem "Sportplatz extra" überträgt das rbb Fernsehen am kommenden Sonntag ab 14 Uhr das erste Spiel der Cottbusser bei Lokomotive Leipzig. Aber wer treibt sich noch in der vierten Liga herum? Die Vorschau.