Petri Vehanen, Torhüter der Eisbären Berlin, beim Auswärtsspiel in Nürnberg (Quelle: imago/Zink)

Eishockey | Durch Auswärtssieg in Nürnberg - Eisbären bringen Platz drei unter Dach und Fach

Nach dem zuletzt durchlittenen Formtief geht es für die Berliner Eisbären wieder aufwärts. Im Kampf um eine möglichst gute Ausgangsposition für das Playoff-Viertelfinale haben die Berliner Eishockey-Stars am Freitagabend in Nürnberg einen wichtigen 2:1-Sieg gefeiert. Damit haben die Berliner vorzeitig auch den dritten Tabellenplatz sicher.

Nach drei Pleiten in Folge steckten die Eisbären zuletzt in einer Formkrise. Doch kurz vor dem Ende der Hauptrunde sind die Berliner zu alter Stärke zurückgekehrt. Beim Gastspiel in Nürnberg, dem vorletzten der verbliebenen beiden Punktspiele, siegte das Team von Trainer Uwe Krupp am Freitagabend mit 2:1 (1:0, 1:0, 0:1).

Damit steht fest, dass die Berliner hinter dem EHC München und den Iserlohn Roosters die Punktspielrunde mindestens als Dritter abschließen. Selbst bei einer Niederlage im letzten Punktspiel gegen Adler Mannheim am Sonntag sind sie vom dritten Platz nicht mehr zu verdrängen.

Treffer durch Tallackson und Busch

Die Tore in Nürnberg erzielten Barry Tallackson in der 9. und Florian Busch in der 29. Minute. Der Anschlusstreffer von Ice Tiger Marius Möchel (47.) konnte am Sieg der Berliner nichts mehr ändern.

Der Sieg war besonders wichtig, denn die Franken hatten vor dem Spiel nur drei Punkte hinter den Eisbären auf Platz fünf gelegen. Eine Niederlage hätte somit den wichtigen Tabellenplatz unter den ersten Vier gefährden können, den die Berliner unbedingt verteidigen wollten. Denn im ersten Spiel des Playoff-Viertelfinals haben die Berliner damit auf jeden Fall Heimrecht und würden auch das möglicherweise entscheidende siebte Spiel in der Serie "Best of seven" vor eigenem Publikum bestreiten.

Spiel gegen Schwenningen ist vergessen

Vor den letzten beiden Spielen der DEL-Hauptrunde hatte Cheftrainer Krupp daher gefordert: "Wir müssen besser sein. Das Spiel gegen Schwenningen am 2. März war schlecht, da lässt sich nichts schönreden." Krupps Team hatte bereits mit 2:0 gegen den Tabellenletzten geführt und war am Ende dennoch als deutlicher 2:4-Verlierer vom Eis gegangen. Wie schon bei den Pleiten in Iserlohn und Köln war es den Berlinern in Schwenningen nicht gelungen, ihr eigenes Spiel durchzuziehen. "Ich kann mir auch nicht erklären, warum das nicht geklappt hat", sagte Verteidiger Frank Hördler.

Sieg gegen Mannheim könnte weiteren Platzgewinn bedeuten

Nach dem Erfolg in Nürnberg könnten die Eisbären im letzten Punktspiel gegen den noch amtierenden Meister Adler Mannheim (Sonntag, 14:30 Uhr) nun sogar noch Tabellenerster werden - vorausgesetzt, München (auswärts in Ingolstadt) und Iserlohn (zuhause gegen Köln) würden ihre Spiele verlieren.

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