Hans Lindberg, Füchse Berlin (Quelle: imago/Contrast)

Handball | Füchse gewinnen in Lemgo - Jagdgebiet: Vielleicht Europa

Die Meisterschaft steht für die Füchse Berlin nicht zur Debatte, der Europapokal dafür umso mehr: Mit 34:26 gewannen die Berliner am Mittwochabend beim TBV Lemgo. Der Sieg gegen den Traditionsklub sichert ihnen den wichtigen fünften Rang - weil ein gefährlicher Konkurrent zur gleichen Zeit patzte.

Die Füchse Berlin haben ihr Auswärtsspiel beim TBV Lemgo am Mittwochabend mit 34:26 (14:14) gewonnen, der Sieg gegen den Tabellenzwölften bringt sie ihrem Saisonziel ein gutes Stück näher: Einem Startplatz für den Europapokal.

Die Berliner starteten gut in dieses Spiel und führten schnell mit 5:2, sie schienen kein Probleme mit ihrer Favoritenrolle zu haben. Danach aber wurden sie immer schludriger, nachdem Lemgo sogar mit 8:5 in Führung gegangen war, nahm der fuchsige gewordene Oberfuchs Erlingur Richardsson eine Auszeit. Zur Halbzeit immerhin glich sein Team noch zum 14:14 aus.

Lindberg dreht trotz seiner Knieprobleme auf

Im zweiten Durchgang dann blieben die Berliner mit ihrem überragenden Winter-Neuzugang Hans Lindberg durchgehend konzentriert und bauten ihren Vorsprung aus. Ihr Keeper Petr Stochl half durch ein paar starke Paraden, dass sich die Füchse mit einem starken 10:0-Lauf bis Mitte der zweiten Hälfte auf 27:17 absetzen konnten. Das war praktisch die Entscheidung. Am Ende hatten die Berliner vor allem durch ihre  geschlossene Teamleistung überzeugt: Sechs Füchse-Profis hatten am Ende jeweils mindestens viermal getroffen. Der beste Werfer war - trotz seiner Knieprobleme - Lindberg mit sieben Toren. Fabian Wiede steuerte sechs Tore bei, Bjarki Elisson und Drago Vukovic warfen jeweils fünf.

Mit 31:17 Punkten bleibt das Team von Erlingur Richardsson auf dem "europäischen" fünften Rang - mit jetzt zwei Zählern Vorsprung auf die Verfolger aus Göppingen. Die verloren ihr Spiel beim SC Magdeburg am gleichen Abend knapp mit 27:28.

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