vl: Genki Haraguchi (Hertha BSC Berlin) und Makoto Hasebe (Eintracht Frankfurt) am 24. Spieltag der 1. Fußball Bundesliga in Berlin. (Quelle: imago/Annegret Hilse)

Fußball | Hertha gegen Eintracht - Weiser und Kalou besiegen Frankfurt

Hertha BSC hat den ersten Heimsieg in diesem Jahr gelandet und den dritten Tabellenplatz gefestigt. Mitchell Weiser und Salomon Kalou trafen beim 2:0 gegen Eintracht Frankfurt. "Das war ein Arbeitssieg", meinte Cheftrainer Pal Dardai nach dem Spiel.

Hertha BSC darf weiter von der Champions League träumen. Durch Tore von Mitchell Weiser (63.) und Salomon Kalou (78.) bezwangen die Berliner die Frankfurter Eintracht am Mittwochabend und behaupteten den dritten Tabellenplatz.

"Wir wehren uns nicht dagegen, dass die Leute über Europa reden. Wir sagen nur, für uns bringt das nichts", sagte Hertha-Manager Michael Preetz beim TV-Sender Sky. Berlins Cheftrainer Pal Dardai räumte ein: "Das war ein Arbeitssieg."

Traumtor von Weiser

36.608 Zuschauer im Olympiastadion sahen ein über weite Strecken ereignisarmes Spiel. Gegen die dicht gestaffelte Eintracht-Abwehr kamen die Hausherren zunächst kaum durch. Torjäger Vedad Ibisevic kam erst nach 40 Minuten zu seiner ersten Möglichkeit. Auch in der Frankfurter Offensive lief ohne Torjäger Alex Meier, der wegen Kniebeschwerden passen musste, nicht viel. Bis auf Weitschüsse von Marc Stendera (27.) und Fabian (34.) kam kein Abschluss zustande

Nach der Pause verpasste Ibisevic eine Hereingabe von Plattenhardt (48.) nur knapp. Hertha zeigte sich nun entschlossener und wurde dafür belohnt: Salou legte den Ball für Weiser in Höhe der Strafraumgrenze auf, der Ex-Bayer traf mit einem Traumschuss in den Winkel.

Mit einem Kopfball vergab der eingewechselte Sonny Kittel die größte Ausgleichschance (72.) für die Gäste, doch Salou machte mit seinem zwölften Saisontreffer alles klar: Der Ivorer nutzte eine Kopfball-Verlängerung von Tolga Cigerci, ließ seinen Gegenspieler Carlos Zambrano stehen und vollstreckte zum 2:0.

Kircher erspart Darida Rot

Glück hatte Hertha allerdings mit einer Entscheidung von Schiedsrichter Knut Kircher: Bereits in der vierten Spielminute hatte Vladimir Darida nach einem Ballverlust Marco Fabian festgehalten, der freie Bahn aufs Tor hatte. Der Referee beließ es bei der Gelben Karte. "Das ist sicherlich auch schon anders entscheiden worden", meinte Preetz.

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