Trainer Norbert Düwel (1. FC Union) (Quelle: imago/Matthias Koch)

Streit um Abfindung für Ex-Trainer - Union und Düwel einigen sich außergerichtlich

Seit vielen Monaten liegen Union Berlin und Ex-Trainer Düwel im Streit: Im August 2015 hatten die Köpenicker ihren Übungsleiter beurlaubt, er hatte Klage gegen die Kündigung eingereicht. Es ging um die Höhe der Abfindung. Bisherige Verhandlungen brachten kein Ergebnis, jetzt haben sich beide Parteien außergerichtlich geeinigt.

Der Berliner Fußball-Zweitligist 1. FC Union Berlin und der gekündigte Ex-Trainer Norbert Düwel haben sich außergerichtlich über noch ausstehende Zahlungen geeinigt. Das teilte das Arbeitsgericht Berlin am Dienstag mit.

Damit findet der anberaumte Termin am Mittwoch zwischen beiden Parteien nicht statt. Am 20. November 2015 hatte das Gericht diesen Termin zur streitigen Verhandlung festgelegt, nachdem am selben Tag ein erster Gütetermin gescheitert war.

Düwel, der am 31. August 2015 entlassen worden war, besaß einen Drei-Jahres-Vertrag bis 2017 und pochte auf eine Abfindung in Höhe von 450.000 Euro. Union zahlte bislang 80.000 Euro und hatte darauf verwiesen, dass dies für den Fall einer ordentlichen Kündigung so vertraglich vereinbart gewesen sei.

"Die beiden Vertragspartner haben sich in fairer und partnerschaftlicher Art und Weise geeinigt und mit dem Vergleichsabschluss alle Streitigkeiten erledigt. Über Einzelheiten des Vergleichsabschlusses wird Stillschweigen vereinbart", hieß es in einer Mitteilung des Vereins. Der 48 Jahre alte Düwel ist weiter auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber.

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