Teilnehmer am Velothon Berlin im Gegenlicht (Quelle: dpa/Paul Zinken)
Video: Abendschau | 18.06.2017 | Torsten Michels

Velothon in Berlin - 16-Jähriger stürzt und zieht sich schwere Verletzungen zu

Beim Velothon in Berlin hat es am Sonntag einen schweren Unfall gegeben. Ein 16-Jähriger stürzte und zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Sein Zustand ist kritisch. Insgesamt nahmen am zweitgrößten Jedermann-Rennen in Deutschland über 11.500 Radfahrer teil.

Beim Berliner Velothon hat es am Sonntagmittag einen schweren Unfall gegeben. Betroffen ist ein 16-Jähriger, der in einer Rechtskurve auf der Havelchaussee in Grunewald plötzlich stürzte und sich dabei  schwere Kopfverletzungen zuzog. Laut Polizei ereignete sich der Unfall gegen 11.30 Uhr. Ein anderer Verkehrsteilnehmer war offenbar nicht beteiligt. Der junge Mann kam ins Krankenhaus, sein Zustand ist kritisch.

Mega-Rennen führt immer wieder zu schweren Unfällen

Bereits in der Vergangenheit war es beim Velothon in Berlin zu teilweise schweren Unfällen gekommen. So kollidierte im Jahr 2013 in Steglitz einer Fahrer mit einer 73-jährigen Frau, die während des Rennens die Straße überquerte. 2010, bei der dritten Auflage des Berliner Velothons, stürzte ein Radfahrer und riss einen Streckenposten um. Dieser stürzte mit dem Kopf auf die Bordsteinkante und erlitt schwere Verletzungen.

Im vergangenen Jahr war der Velothon sogar von einem Todesfall überschattet worden. Ein 65-jähriger Hobbyradler, der die 60-Kilometer-Strecke fahren wollte, musste das Rennen aus gesundheitlichen Gründen abbrechen - kurz darauf starb er im Krankenhaus.

Ausnahmezustand in sieben Berliner Bezirken und zwei Landkreisen

Insgesamt haben am Sonntag über 11.500 Radfahrer am Velothon teilgenommen. Das Radrennen, das am Morgen gestartet worden war, brachte zahlreiche Straßensperrungen in der ganzen Stadt mit sich. Betroffen waren sieben Bezirke und die Brandenburger Landkreise Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming. Die meisten Sperrungen wurden inzwischen wieder aufgehoben. Weiterhin gesperrt ist noch bis Montag früh die Straße des 17. Juni in Tiergarten.

Bei Berlins größter Radsport-Veranstaltung konnten die Teilnehmer Strecken von 60, 120 oder 180 Kilometern absolvieren. Die Teilnahme kostete mindestens 88,50 Euro Anmeldegebühr.

Aufwändige Straßensperrungen in der ganzen Stadt

Wegen des Radrennens waren zahlreiche Bus- und Tramlinien der BVG zum Teil bereits  seit Freitag umgeleitet, verkürzt oder zeitweise eingestellt. Am Sonntag gab es dann auch im südlichen Umland rund um Teltow bis nach Ludwigsfelde Sperrungen.

Erst am Samstag hatten mehrere Demonstrationen im inneren Stadtbereich für Behinderungen gesorgt. Zudem ruhte der Verkehr auf dem Kurfürstendamm wegen eines Oldtimer-Treffens. Eine Polizeisprecherin sagte, die Stadt sei fast "lahmgelegt" gewesen.  

Zweitgrößtes Jedermann-Rennen Deutschlands

Die Velothon-Strecken über 60, 120 und in diesem Jahr erstmals über 180 Kilometer gehören - weil sie so flach sind - zu den schnellsten der Welt.  

Das Rennen ist das zweitgrößte Jedermann-Radrennen Deutschlands (das größte sind die in Hamburg stattfindenden Cyclassics mit etwa 20.000 Startern) und richtet sich an Hobbyathleten jeden Alters und jeder Ambition.

Bereits am Samstagvormittag waren die Kinder ihr eigenes Rennen gefahren, um 14 Uhr die Nachwuchsfahrer. Um 16 Uhr gingen ehemalige Waden der Nation zu einem Promirennen von (Ex-)Profiradsportlern an den Start - angeführt vom vom ehemaligen Tour-de-France-Etappensieger Jens Voigt.

Alle Streckenführungen in unserer interaktiven Karte

Kommentar

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47 Kommentare

  1. 47.

    Auf der Bismarckstraße ist das Radfahren auf allen Spuren erlaubt, der Radweg ist nicht benutzungspflichtig. Und das ist auch gut so, denn er ist eher eine Mountainbiketeststrecke als ein Radweg. Wenn dann ein Autofahrer um die Ecke kommt und einen auf den Radweg jagen will, dann kann man tatsächlich schon mal arg ungehalten werden, denn nicht nur das der Radweg eben unbenutzbar ist, der Autofahrer zeigt mit seiner Aufforderung, das er über 18 Jahre lang nicht mitbekommen hat, das die StVO geändert und die allgemeine Radwegebenutzungspflicht aufgehoben wurde. Darüber hinaus muss man sich nicht wundern, wenn man straßenseitig aussteigt, das da Verkehr ist. Sei also froh, das es nur 4 Radler waren, der 40-Tonner hätte einen viel bleibenderen Eindruck hinterlassen.

  2. 46.

    2016 war ich als Zuschauer zum Veleton und bin von der ganzen Organisation und dem Flair begeistert. Dieses Jahr war ich mit meinem Mann selbst am Start und ich mußte feststellen das erst einmal ein Dank den Organisatoren zukommen muss, die solch eine Großveranstaltung logistisch mit allem drum und dran Rettungskräfte, Ordner, Verpflegung etc. auf die Beine stellen. Danke, Danke sind nächstes Jahr wieder dabei.
    Wir könn nur sagen fast alle Radfahrer waren rücksichtsvoll unterwegs, klar Ausnahmen gibt es immer. Wer natürlich generell gegen sportliche Betätigung ist, findet immer ein Haar in der Suppe.
    Es gibt in ganz Deutschland große Sportevents z. Bsp. in Thüringen den Rennsteiglauf. Auch hier gibt es Sperrungen. Bei diesen Veranstaltungen wird etwas für die Gesundheit getan. Freunde macht weiter so, haltet euch fit so lag es geht.
    seid alle gegrüßt und auf ein Neues im Jahr 2018.

  3. 45.

    Man darf beim Velothon nicht vergessen, es ist ein Jedermann-Rennen. Hier werden die Straßen nicht abgesperrt, weil die hochbezahlten Profis ihre muskelbepackten Waden durch die Gegend transportieren.
    Es gibt nun einmal zwei große Sportveranstaltungen im Jahr in Berlin: im Frühsommer den Velothon und im Herbst den Berlin-Marathon. Dann sind immer viele Straßen in Berlin für Autofahrer, BVG usw. gesperrt. Bei den anderen Sportveranstaltungen ist es nie die ganze Stadt, sondern immer nur Teile davon. So ist das in einer Millionenstadt!
    Liebe Meckerer: der Termin für den Velothon steht ca. ein halbes Jahr vorher fest, einfach mal googeln und die Wochenendplanung für diesen einen Tag entsprechend anpassen! Der Berlin- Marathon ist immer am letzten Septemberwochenende und kommt nicht überraschend. Und trotz der Ankündigungen sind immer alle überrascht und der Beitrag in der Abendschau hat immer den gleichen Tenor: die verblüfften Autofahrer standen im Stau - ohhhhh!

  4. 44.

    Sehr sinnfreier Beitrag. Der Veranstalter hat den Teilnehmern darauf hingewiesen den Müll während der Fahrt nicht arglos in der Natur zu entsorgen, sondern im Trikot mitzuführen, was meiner Einschätzung nach auch alle getan haben. Die wenigen Flaschen die während der Fahrt aus versehen verloren gegangen sind mal ausgenommen.

    Wenn Autofahrer ihre Kippen aus dem Fenster werfen oder ihren Müll am Parkplatz entleeren sind Sie sicherlich der Erste der kritisierend den Kontakt sucht.

    Das Event war wieder einmal bestens geplant.

    Das Eve

  5. 43.

    Bin das 2te Mal dabei gewesen. Tolle Strecke.
    , Mitfahrer, Helfer+ Helfershelfer. Lasst doch nächstes Jahr ein Radsport Fan den Artikel schreiben.

  6. 42.

    ..die Anmeldegebühren betragen nicht mindestens 88,5€.
    Meldet man sich früh genug an wird es deutlich günstiger.
    Ansonstem sollte man einfach mal mitfahren, dann merkt man was für ein toller event das ist.
    ein 60km-Velothon-Teilnehmer!!

  7. 41.

    Das hat aber mit R/R/G wenig zu tun. Das sind langjährige Verträge und absprachen. Ihnen aber egal???Müsste man sich ja mal informieren...

  8. 40.

    Mann Leute, dann zieht doch wieder in die Provinz. Wo die Meisten die hier schreiben, wahrscheinlich eh herkommen. Aber egal, die Berliner meckern...Und sorry, ihr müsst hier nun nicht alle Euer Herz für Gehbehinderte entdecken, macht ihr sonst auch nicht. Berlin verkommt immer mehr zum Dorf....

  9. 39.

    Die Planung des Velothon stand schon seit längerer Zeit fest. Entsprechend kann man sich mit seiner persönlichen Planung auch darauf einstellen. Anschließend meckern ist einfach - professionelles Verhalten sieht anders aus.

  10. 37.

    Es ist natürlich etwas überspitzt dargestellt gewesen. 99% der Autofahrer achten auf die Radfahrer, genauso wie 99% derRadfahrer die Verkehrsregeln beachten. Aber genau die anderen 1% sind es doch, die immer wieder dafür sorgen, dass sich beide Seiten übereinander aufregen. Der Radfahrer meckert und der Autofahrer zeigt seine motorisierte Stärke, in dem er (meistens zu dicht überholt). Dabei ist es eigentlich doch ganz einfach.:Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme!

  11. 36.

    Der gemeine Autofahrer = tödlicher Feind des Fahrrads und der Fahrradfahrer?

  12. 35.

    Ich kann das ständige rumgehende der sich ihrer Freiheit beraubten Autofahrer nicht mehr hören. Sicherlich sind etliche Radfahrer auf Berlins Straßen keine Unschuldslämmer, aber Ihr Kraftfahrer geht auch nicht mit gutem Beispiel voran. Leider zeigen einige der motorisierten Verkehrsteilnehmer den Radfahrern jeden Tag aufs Neue, dass man sie von der Straße verbannen will. Und eines der Argumente "ich bezahle ja auch Steuern (fürs Auto)". Ich kanns nicht mehr hören. Auch viele Radfahrer besitzen ein Auto und zahlen ergo auch Steuern. Das zweite Argument um die Radler totfahren zu wollen, da ist ein Radweg und den hat er gefälligst zu benutzen. Doch ihr pflichtbewussten motorisierten Freunde, lest mal die StVO mit den dazugehörigen Bestimmungen genauer und euch wird auffallen, dass es auch Ausnahmen von der Benutzungspflicht gibt. Und wenn ihr dann auch noch dafür sorgt, dass langsam an Radwege herangefahren wird, diese nicht zugeparkt werden etc, dann werden die Radfahrer lieber nutzen.

  13. 34.

    Der Streckenverlauf ist jedes Jahr der selbe. Und es war auch nicht erst seit heute morgen bekanng, dass wieder Velothon ist.

  14. 33.

    Wie wäre es denn mal mit einem Aurothon. Die Straßen werden für die Autofahrer frei gegeben und die Radfahrer schauen zu. Shitatorm Start!

  15. 32.

    Und obwohl es hier ja anscheinend kaum auszuhalten ist sind sie trotzdem alle noch in Berlin...Wo nichts fährt und alles sooo furchtbar ist...und die Hälfte ist bestimmt zugezogen weil Berlin so hip ist...und sich jetzt über das Hip-sein beschweren...Wie gesagt einfach mal einen Urlaub in der 3. Welt buchen..Ohne Haus und Nahrung leben..Dann wird ihnen bewusst wie gut sie es hier haben...Wahrscheinlich zu gut denn zum Meckern scheint ja genug Kraft da zu sein..

  16. 31.

    Wie gesagt Jammern...und jetzt ein auf betrüblich machen weil die alte Dame heute nicht raus konnte kann ich nur sagen.....Morgen ist auch noch ein Tag....und gestern war einer...und überm.....Aber da gibt's bestimmt schon wieder was über was sie meckern können...Ist bestimmt schön so voller neg. Emotionen...

  17. 30.

    Gebehinderte Menschen die mit dem Taxi Mobil sein möchten, bei diesem schönen Wetter haben wieder einmal das Nachsehen. Warten wir mal ab , bis du 91 Jahre alt bist.

  18. 29.

    War Ihnen das mit dem Pflegedienst
    nicht Beispiel genug ?
    Und was heißt hier mit den Öffentlichen. Die fahren ja auch unregelmäßig oder gar nicht.
    Ich habe auch betont ,dass es von Zeit zu Zeit stattfindet aber nicht
    gleich zweimal hintereinander.
    Außerdem was für Geld?
    Die Geschäfte am Kurfürstendamm
    waren gestern sehr schleppend.
    Für die Ausflugs lokale heute.

  19. 28.

    Wir waren heute morgen um ca. 8.30uhr auf dem Flohmarkt Lichterfelde Goertzallee. Nach Hause kommen war nicht drin.
    Man kann nicht nur absperren, man muss auch Alternativen schaffen. Man ist ja nicht mehr nach Zehelndorf rein gekommem, d.h. Claszeile war nur links abbiegen möglich, zurück über Zehlendorf Mitte , war nicht möglich, zurück über Teltow war auch nicht möglich , zurück nach Potsdam auch nicht . am Ende war die A115 Richtung Luckenwalde auf den Berliner Stadtring eine Option.So geht das nicht. Nichts gegen Sportveranstaltungen aber das war zu viel. Um 11.30 Uhr waren wir dann von unserem kleinen Flohmarkt Ausflug zurück! Möchte mich hiermit fragen , ob das klug durchdacht war??Mit freundlichem Gruß! Gunda Kraus

  20. 27.

    P.s. Wie gesagt nur Gejammer..und das auf einem Niveau wo andere den Kopf schütteln...Ist schon unangenehm wenn man die Beine benutzen muß..und es soll hier keiner behaupten er kommt bei sich nicht weg...absoluter Unsinn...einfach mal laufen..oder geht das auch nicht..

  21. 26.

    Steht jedem frei Berlin zu verlassen...sich über Veranstaltungen beschweren die nun mal in einer Großstadt stattfinden und dann noch fordern dass am besten nichts stattfindet was einen beeinträchtigt ist in Halberstadt oder Kleinpusemuckel vielleicht möglich...und dann solche alternativen Wahrheiten von sich geben...ganze Innenstadt gesperrt..? Ohne Worte...

  22. 25.

    Meine Kollegen und ich sind in der mobilen Hauskrankenpflege tätig, können nicht einfach mal zu Hause bleiben, geschweige denn die "Öffentlichen benutzen" , die Wege sind zu weit! Schon schwierig genug, in manchen Gegenden einen Parkplatz zu ergattern, dann, an vielen Wochenenden, wie soll ich dahinkommen?!
    Wir sind Engel ohne Flügel, zaubern können wir noch nicht.......

  23. 24.

    ich sitze zuhause+kann nicht abgeholt werden,da keiner bis zu mir durch kann bin 100%schwerbehindert+kann nicht weg zum kotzen

  24. 23.

    Zu Kommentar Reimann, Steffi und die ganzen anderen Nörgler: zieht doch in die Provinz wenn Ihr Veranstaltungen die Berlin präsentieren, Besucher und Geld in die Stadt bringen, und Begegnungen fördern , nicht wollt.

  25. 22.

    Auch ich habe meine Beispiele. Nachdem wir es letzten Sonntag geschafft haben um 9:00 Uhr die Stadt zu verlassen und gegen 19:30 zurück kamen, parkte ich in der Bismarckstraße (Deutesche Oper) und bin als Fahrer auf der Straßenseite ausgestiegen. Nachdem ich die Tür geöffnet hatte wurde ich von 4 Radfahrern um ein Haar umgefahren. Ich rief warum sie nicht auf dem Radweg fahren, Antwort: Halts Maul A...loch. Dieses zu deinen Beispielen

  26. 21.

    Ja es langt nun aber wirklich.Jedes
    Wochenende immer irgendwas mit
    Absperrungen
    Von Zeit zu Zeit ist das ja in Ordnung,
    aber das ist ja jetzt laufend.
    Der rot grüne Senat übertreibt nun
    wirklich.
    Ich wähle keinen mehr von denen.

  27. 20.

    Ich kann es nicht mehr verstehen!!!
    Letzte Woche Sternfahrt und dann gleich hinterher das Velothon. Es ist nur noch nervig!!! Zuviele Dinge auf einmal.
    Muss es den unbedingt immer in der Innenstadt sein? Könnte das nicht auch draußen im Grünen machen? Da gibt es so tolle Fleckchen.
    Einige mussten Verabredungen absagen, weil sie einfach nicht weg kommen bzw. dahin kommen. Ich komm ohne Bus garnicht zur SBahn bzw. Ubahn und mit dem Auto komme ich von hier nirgends hin :(
    Spaß hin oder her, aber es reicht langsam!!!!!

  28. 19.

    Nun ja, es ist ein Jedermann-Rennen. Da fahren Hobby-Sportler, keine Profi's. Sind da Zeiten und Geschwindigkeiten während des Rennens wirklich wichtig für Zuschauer oder -höhrer? Ich weiss nicht, was die vom Veranstalter verfügbar gemachte App so kann... aber die Endzeiten der Teilnehmer waren nach 30-60 min bereits online abrufbar, das ist schon eine technische Leistung bei 5.000 Teilnehmern.

  29. 18.

    Berlin ist nun einmal eine Metropole, die von der Vielfalt lebt. Dazu gehören künstlerische und sportliche Veranstaltungen, auch in diesem Ausmaße. Es sind nicht nur Berliner, sondern Radfahrer aus 77 Nationen. Das sind auch Touristen, von denen diese Stadt lebt und die sie benötigt. Natürlich sind diese Verkehrseinschränkungen für die Bewohner der betroffenen Gebiete ärgerlich - aber mal ehrlich... das ist doch wohl lösbar, oder? Geht doch einfach an die Strecke, feiert die Teilnehmer, macht ein Fest draus... und vielleicht fahrt Ihr auch irgendwann selbst mal mit. Das ist schon ein Erlebnis!

  30. 17.

    Offensichtlich genügen sich die Organisatoren und Teilnehmer des Rennens nur sich selbst, denn außer der Sperrung ganzer Verkehrsbereiche auf Kosten der Berliner und Brandenburger erfolgt kaum eine Information oder gar Werbung für den Berliner Normalo - wie Durchfahrtszeiten, Rennsituatiuon usw., um das Rennen an der Strecke verfolgen zu können. Pfui, wieweit es doch mit dem schönen Radrennsport gekommen ist!

  31. 16.

    Einfach mal die Öffis nehmen. Klar ich fahre nachts um 03:00 zu Dienstbeginn extra schon gegen 00:00 los um mit den Nachtbussen zum Arbeitsplatz zu gelangen, weil man mit dem Auto ja gegen Mittags nicht zurück kommt, da die Fahrradfahrer ja mal wieder unnötigerweise alles blockieren. Wie wäre es denn mal mit einem Velothon ganz weit draußen über Feldstraßen? Im/am Wald geht ja schlecht, da tut mir die Umwelt leid von dem ganzen Plastikmüll. Anscheinend haben die Velothon Teilnehmer nicht gelernt das man seinen Müll nicht einfach fallen lässt. Was ist so schwer daran die leere Plastikverpackung wieder in die Tasche zurück zu stecken?

  32. 15.

    Boah Leute, ganz ehrlich,
    diese Nörgeleien sind ja echt furchtbar. Das können aber auch nur Autofahrer sein, denn für die sind
    Fahrradfahrer ja eh nicht akzeptabel und hier wird gejammert was das Zeug hält.
    Ich fahre das ganze Jahr über Fahrrad und kann mich jeden Tag erfreuen, das ich noch lebe, denn ich habe jeden Tag mindestens 4 Vorfälle, wo man als Fahrradfahrer wie üblich ignoriert wird. Ich kann hier ja mal einige Beispiele nennen:
    1. Der Klassiker: Rücksichtslose Autofahrer die aus dem Auto steigen und die Tür so weit wie möglich auf reißen.
    2. Autofahrer halten sich nicht an den vorgegebenen Abstand zu Radfahrern und fahren ziemlich dicht an einem vorbei.
    3. Beim abbiegen wird auch selten auf Radfahrer geachtet
    4. Beim verlassen von Ausfahrten schauen Autofahrer merkwürdigerweise nicht in die Richtung, wo die Autos und Fahrradfahrer herkommen sondern in die andere Richtung usw.
    Das Jahr hat 365 Tage im Jahr und hier wird sich wegen ein paar Tage im Jahr aufgeregt.

  33. 14.

    Hallo, die Straßen sind auch für Fußgänger gesperrt. In Absprache mit der Polizei können Sie aber an manchen Punkten überquert werden.

  34. 13.

    Die Antwort passt genau zu der Einstellung die die Radfahrer täglich allen Berlinern (ob Autofahrer, Fußgänger oder oder oder)zeigen. Egoistisch und kritikresestent. Warum sollten Anwohner wegziehen? Warum fahrt ihr Radfahrer nicht mal auf dem Lausitzring. da könnt ihr euch austoben die "250000 Zuschauer hätten da bestimmt auch Platz. Warum nicht mal so rum? Ich glaube ehr das ihr eure Bühne zur Darstellung haben wollt. Ich hoffe sehr das bald ein Umdenken bei den Entscheidungsträgern einsetzt, dass nicht jeder Blödsinn der beantragt wird auch genehmigt wird. Schöne Grüße an euch Organisatoren?!?!?

  35. 12.

    Ich finde es ja ganz ok wenn die Stadt durch Großveranstaltungen Eigenwerbung betreibt. Warum dafür aber die Anwohner durch die einfallslose "Rundkursgestaltung" der Streckenführung leiden muss ist mir ein Rätsel. Allein durch den Karneval der Kulturen, das heutige Radrennen ( meiner Meinung nach eine sinnfreie Veranstaltung ) und den Stadtmarathon sind wir hier in der Urbanstrasse an 3 Wochenenden "eingekesselt" und dürfen uns ungefragt mit Parkverboten und Schlupflöchersuche beschäftigen. Würden die Veranstalter "von Spandau bis Köpenick denken", müsste niemand in seiner Bewegungsfreiheit derart eingeschränkt werden !

  36. 11.

    Hallo,
    gibt es Stellen, an denen man die Strecke als Fußgängerin passieren kann?
    Danke für die Auskunft

  37. 10.

    Wieso soll ich wegziehen? Ein dummer Vorschlag. Ich lebe in Berlin und möchte einfach nicht dauernd mit Absperrungen leben und nicht von A nach B kommen. Auch heute musste ich etwas absagen! Außerdem wird mit den Fahrradfahrern sehr übertrieben.
    Wie war es im alten Rom? Man gebe dem Volk Brot und Spiele- ist ja auch bald Wahl!
    Ich will diese ewigen Verkehrsbehinderungen durch Veranstaltungen nicht mehr hinnehmen.

  38. 9.

    Wer Rennen veranstalten will und sich dafür interessiert, kann ein umschlossenes Gelände aufsuchen, von denen es ja zahllose gibt. Eine Stadt zur bloßen Hintergrundkulisse für ein Rennen zu instrumentalisieren, bei der die Fahrenden um dem Preis eines Unfalls nichts zu sehen bekommen, ist ziemlich schräg. Das sehe ich völlig unabhängig vom benutzten Verkehrsmittel.

    So billig sollte sich keine Stadt verkaufen und dem Gedanken des verstärkten Radfahrens jedenfalls wird mit so einem Radrennen ein Bärendienst erwiesen.

    Neben dem öffentlichen Nahverkehr und dem Fußverkehr ist das Rad ja ansonsten dasjenige Verkehrsmittel, das sich am besten in ein Stadtgefüge einpassen lässt. Hier ist es umgekehrt.

  39. 8.

    Für mich war es so, ist es so und wird es bei der Konstellation der Regierenden in Berlin immer so sein : Berlin ist autofeindlich!Und da hat es auch überhaupt nicht mit ins Grüne fahren zu tun.Ich arbeite Schichtdienst und am Volkspark Friedrichshain.Ich erlebe diese Absperrungen jedes Jahr mehrmals.Ich brauche mein Auto wenn ich bis Mitternacht arbeiten muß wegen der Heimfahrt nach Mitternacht.Es reicht!!

  40. 7.

    Man geht die ganze Woche arbeiten und immer am Wochenende wird man genötigt auf andere Rücksicht zu nehmen ! Letztes Wochenende war doch erst die Sternfahrt wo alle die sonst in der Woche mit dem Auto in die Stadt pendeln so tun als wären Sie so Umweltbewust. Davor war auch noch der Karneval der Kulturen , wo auch Blos ein paar Straßen gesperrt werden .Man kann solche Veranstaltungen doch mal in der Woche machen , das alle was davon haben. Ich denke die Berliner Unternehmerverbände würden auf die Barrikaden gehen wenn es so wäre .Aber mit den Berliner Bewohnern kann man das ja machen. Und weil Berlin ja zu viel Geld hat, kann die BSR wieder sauber machen .

  41. 6.

    ...einfach mal aufhören zu jammern? Was ist mit den Gewerbetreibenden und den Selbständigen, Restaurant-Betreibern etc.? Ich habe mittlerweile kein Verständnis mehr für das ständige Abriegeln der kompletten Innenstadt. Warum hört man nicht mal auf die mittlerweile auch in die Tausende gehende Zahl derer, die diesen permanenten Zirkus nicht wollen und ernsthafte Einbußen und einen Verlust an Lebensqualität haben? Wer zahlt denn hier eine Entschädigung und ist großzügig?

  42. 5.

    Mit U-, S-, RE und der Deutschen Bahn ganz entspannt möglich - sogar in die Stadtzentren der Nachbarländer :) Einfach mal unter bvg.de , vbb.de oder bahn.de nachschauen ;)

  43. 4.

    Am besten einfach mal aufhören mit dem Rumgejammer oder weg ziehen...und ins Grüne kommt man auch so...Wenn man so flexibel ist mal nicht das Auto sondern die Öffis zu nehmen..Bei 250000 Zuschauern + die Teilnehmer scheint es ja wohl ein größeres Interesse zu geben...und eingesperrt wird niemand...Schöne Grüße von jemandem der zur Organisation gehört...

  44. 3.

    11000 Menschen? 100000 werden eingesperrt.!!

  45. 2.

    Meine Güte,jedes Wochenende Absperrungen.Es langt langsam.
    Kann das nicht besser koordinieren
    werden.
    Der Berliner will doch auch mal am Wochenende ins Grüne.

  46. 1.

    Langsam wird es aber zu viel,jedes Wochenende ein Event .
    Dadurch kann man schlecht durch die Stadt.Selbst wenn man das Auto wieder stehen lässt.Berlin ist groß
    und man steht immer im Stau.
    Es gibt doch auch noch andere Städte.

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