Am Eingang zum Berliner Olympiastadion ist die Sonne von Wolken verdeckt. (Quelle: imago)

Erst soll die Entscheidung für Berlin stehen - Senat lässt sich Zeit mit genauer Kostenrechnung für Olympia

Noch ist wenig klar, wenn es um Olympia 2024 und 2028 geht. Im März will der DOSB entscheiden, ob er mit Berlin oder Hamburg ins Rennen geht. Erst wenn Berlin den Zuschlag bekommen hat, will der Senat die genauen Kosten ermitteln, sagte Sport-Staatssekretär Statzkowski dem rbb. Der Koordinator von Olympia 2012 in London preist derweil den nachhaltigen Erfolg der Spiele für die Stadtentwicklung.

Zwei Politiker auf einer Startbahn im Berliner Olympiastadion (Foto: dpa)

Fußball-EM und Olympia 2024 - Mögliche Doppel-Bewerbung ist für DOSB-Chef kein Problem

Sommermärchen gegen Sommerolympiade: Der Deutsche Fußballbund plant, die Fußball-EM 2024 nach Deutschland zu holen. Im selben Jahr hätte der Deutsche Olympische Sportbund gern die Olympischen Spiele im eigenen Land - in Berlin oder in Hamburg. Doch würden sich die Bewerbungen für beide Großevents nicht gegenseitig ausstechen? DOSB-Präsident Hörmann hat darauf eine klare Antwort.

Weitere Meldungen

RSS-Feed
  • Ein Bild der Kampagne "Moderne Digital" des berlympic e.V. auf der ein Sprinter in den Startlöchern steht (Quelle: Oliver Rath)

    Werbekampagne für Olympische Spiele 2024 

    Berlin will spielen

    Der Geschäftsmann, die Kellnerin, der Digitalnomade – sie alle werben für die olympischen Sommerspiele 2024 in Berlin. Das Motiv, "ganz normale" Menschen olympisch zu inszenieren, hat sich der Berliner Fotograf Oliver Rath ausgedacht. Mit der Fotoserie sollen Bürger dazu inspiriert werden, ihr eigenes "Berlympics"-Selfie zu schießen. Die Aktion will eine Dikussion über Olympia in Berlin anstoßen.

  • Ein Bild der Kampagne "Moderne Digital" des berlympic e.V. auf der ein Mann eine Mülltonne auf seiner Schulter trägt. Bildaufschrift: Wir wollen spielen. Wir. Berlin. Olympia. (Quelle: Oliver Rath)

    "Berlympics" 

    Berliner Verein wirbt für Olympia 2024

    Salzstangen-Fechten und Kaktus-Stemmen sind die ersten Disziplinen, die sich Berliner für die Kampagne "Berlympics" ausgedacht haben. Die Aktion eines Berliner Vereins zielt darauf ab, die Diskussion über Olympische Spiele in der Hauptstadt in Gang zu bringen. Eine großangelegte Fotokampagne startet in dieser Woche. Zuvor sind die Berliner selbst aufgerufen, Ideen beizusteuern. Von Bettina Rehmann

  • Blick in das Berliner Olympiastadion (Quelle: dpa)

    Alles hängt vom Bürger ab 

    Quo vadis Olympia 2024?

    Die Olympia-Bewerbung Deutschlands für die Sommerspiele 2024 erhitzt die Gemüter: Erst wenn der DOSB im März 2015 entschieden hat, ob Berlin oder Hamburg Austragungsort für das sportliche Großspektakel sein wird, sollen die Bürger befragt werden. Die zeigen sich in den Umfragen aber noch skeptisch. Die Olympia-Gegner würden eine Bewerbung am liebsten ganz abblasen und der Senat ist noch auf der Suche nach einem Konzept für eine Bürgerbefragung.

  • Ein Mann fotografiert am 11.09.2014 in Berlin das Logo des Olympischen Sportbundes (DOSB) (Quelle: dpa)

    Austragungsort Berlin oder Hamburg noch offen 

    Sportbund will Olympia 2024

    Der deutsche Sport will es wissen: Das Präsidium des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) hat einstimmig beschlossen, sich mit Berlin oder Hamburg für die Olympischen Sommerspiele 2024 und eventuell auch 2028 bewerben zu wollen. Eine riskante Entscheidung, denn erst nach der Kür der Bewerberstadt soll es ein Bürgerreferendum geben. Die Berliner-Olympia-Gegner haben bereits Gegenwehr angekündigt.

  • Blick in das Berliner Olympiastadion (Quelle: dpa)

    Halbzeit für Online-Befragung 

    Berliner Fußball-Verband ist pro Olympia

    Die Unterstützung für eine Olympia-Bewerbung Berlins für die Spiele 2024 oder 2028 steigt: Jetzt hat sich der Berliner Fußball-Verband ebenfalls für eine Bewerbung ausgesprochen. Berlin sei ein optimaler Gastgeber für Großveranstaltungen, wie zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006, heißt es. Nichts desto trotz ist aber der Zuspruch der Bürger wichtig. Im Netz wird bereits fleißig diskutiert.

  • Blick in das Berliner Olympiastadion (Quelle: dpa)

    Halbzeit für Online-Befragung 

    Berliner Fußball-Verband ist pro Olympia

    Die Unterstützung für eine Olympia-Bewerbung Berlins für die Spiele 2024 oder 2028 steigt: Jetzt hat sich der Berliner Fußball-Verband ebenfalls für eine Bewerbung ausgesprochen. Berlin sei ein optimaler Gastgeber für Großveranstaltungen, wie zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006, heißt es. Nichts desto trotz ist aber der Zuspruch der Bürger wichtig. Im Netz wird bereits fleißig diskutiert.

  • Hauke Benner (l-r), Judith Demba und Karen Thormeyer vom Bündnis NOlympia Berlin sprechen am 29.08.2014 bei einer Pressekonferenz mit dem Motto "Mehr Brot statt Spiele - nachhaltige Stadtentwicklung statt vier Wochen Megaevent".

    Bündnis stellt sich gegen Olympia-Bewerbung Berlins 

    "NOlympia" warnt vor einer Kostenexplosion

    50 Millionen Euro kostet allein die Olympia-Bewerbung Berlins - und auf zwei Milliarden Euro schätzt der Senat die Kosten für die eigentlichen Spiele. Das Bündnis "NOlympia" sieht damit das Ende der Fahnenstange aber noch nicht erreicht: Mindestens das Fünffache werde Olympia kosten, sagten die Macher am Freitag.

  • Blauer Nachthimmel senkt sich am 08.08.2014 in Berlin über das Olympiastadion (Quelle: dpa)

    Katalog mit 13 Fragen beantwortet 

    Berlin wirft seinen Hut für Olympia-Bewerbung in den Ring

    Berlin will es jetzt also doch wissen. Der Senat hat seine Bereitschaft als Ausrichtungsort für Olympische Spiele in der Stadt beschlossen. Es geht um die Jahre 2024 oder 2028. Dafür hat der Senat in seiner Sitzung die 13 Fragen des Deutschen Olympischen Sportbundes beantwortet. Die Unterlagen müssen bis zum Sonntag eingereicht werden.

  • Die Schwimmerin Peris Minguet vor dem Rückenschwimmen über 50 Meter bei der Schwimm-EM in Berlin am 22.08.2014 (Quelle: imago).

    Senat berät am Dienstag 

    Wowereit will Bürgerentscheid über Olympiabewerbung

    50 Millionen Euro würde alleine die Bewerbung kosten, zwei Milliarden wären nach jetzigem Stand für die Ausrichtung fällig: Die Olympischen Spiele 2024 wären für Berlin eine teure Angelegenheit. Nach dem Debakel um den BER will der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit die Bürger entscheiden lassen, ob die Hauptstadt sich um Olympia bewerben soll - und verspricht, alle Kosten offenzulegen.   

  • Feuerwerk hinter den Olympischen Ringen (Quelle: dpa)

    Millionen könnten fließen 

    Bund stellt sich hinter Berlins Olympia-Pläne

    Wer soll das bezahlen, wer hat das bestellt? 50 Millionen Euro kostet allein die Olympia-Bewerbung Berlins, die Austragung der Spiele dann mindestens zwei Milliarden Euro. Nun hat sich der Bund hinter eine Bewerbung von Hamburg oder Berlin für Olympia gestellt. Wie viel Geld er zuschießt, ist aber unklar.

  • Archiv: Die Olympische Flagge bei der Eröffnungsfeier der Olympiade in London 2012 (Quelle: dpa)

    Olympia | Linke spricht von "verpulvertem Geld" 

    Allein die Bewerbung kostet 50 Millionen

    Die Bewerbung für Olympische Spiele ist ein langwieriges Verfahren. Gutachten müssen erstellt, Werbeveranstaltungen und Reisen absolviert sowie Personal und Büromieten bezahlt werden. Das kostet Millionen - genauer gesagt 50 Millionen, wie Berlins Innen- und Sportsenator Henkel (CDU) nun mitteilte. Die Linken würden das Geld lieber anders verwenden.

  • Blauer Nachthimmel senkt sich am 08.08.2014 in Berlin über das Olympiastadion (Quelle: dpa)

    Erste Kostenschätzung des Senats 

    Olympia - ein Schnäppchen für zwei Milliarden Euro?

    Die Ausrichtung Olympischer Spiele in Berlin würde nach Schätzung des Senats 1,8 bis 2,2 Milliarden Euro kosten. Das hat Innensenator Henkel (CDU) jetzt vorgerechnet. Im internationalen Vergleich wäre das geradezu ein Schnäppchen. Die Olympischen Spiele in London 2012 kosteten das Fünffache.

  • Protest gegen Berliner Olympia-Pläne am Neptunbrunnen in Berlin-Mitte (Quelle: rbb / Thomas Knetsch)

    Aktionsbündnis gegen Berliner Olympiabewerbung 

    "Berlin braucht vieles, nur kein Olympia!"

    Fast 21 Jahre ist es her, dass Berlin bei der Bewerbung um die Olympischen Spiele 2000 eine grandiose Niederlage einstecken musste. Nach massiven Protesten gingen die Spiele damals nach Sydney. Einige der Olympia-Gegner sind noch heute aktiv und wollen von einer neuen Bewerbung nichts wissen - ganz im Gegensatz zum Senat. Der will am Dienstag erneut beraten.

  • Klaus Wowereit und Clemens Prokop im Olympiastadion (Quelle: dpa)

    Abgeordnetenhaus debattiert Bewerbung Berlins 

    "Ja, die Olympischen Spiele werden Milliarden kosten"

    Sollte Berlin tatsächlich Gastgeber der Olympischen Spiele werden, dann wird das nicht zuletzt: teuer. Der Regierende Bürgermeister Wowereit will die Bewerbung trotzdem durchdrücken. Im Abgeordnetenhaus warb er am Donnerstag noch einmal für seine Pläne - und stieß dabei auf Kritik und grundsätzliche Gesprächsbereitschaft. Nur eine Fraktion ist strikt gegen die Bewerbung.

  • Menschen gehen am 23.06.2014 in Berlin am Olympiastadion vorbei. (Quelle: dpa)

    Hauptstadt beantwortet Fragebogen 

    Berlin will Olympia

    Es ist der erste Schritt für eine Olympia-Bewerbung: Berlin nimmt am "nationalen Interessenbekundungsverfahren" des Deutschen Olympischen Sportbundes für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2024 oder 2028 teil. Bis zum 31. August muss nun der Fragenkatalog des DOSB beantwortet werden. Dabei spielt auch die Akzeptanz der Bürger eine wichtige Rolle.

  • Olympische Ringe auf dem Schulterblatt einer Schwimmerin (Quelle: imago)

    Olympiabewerbung Berlins 

    Senat sieht Berliner bereit für Olympia

    Die Berliner Politik will Olympia 2024 oder 28 - soviel ist klar. Doch ob das auch die Berliner wollen - das ist unklar. Der Senat ist fest davon überzeugt, dass die Hauptstädter mitziehen werden und will am Dienstag die Bewerbung offiziell beschließen. Ob die Einschätzung richtig ist, muss sich aber erst noch zeigen.

  • ISTAF - Weitsprung Männer (Bild: dpa)

    Sportpolitik | Olympia-Bewerbung 

    Auch Sportbund will das Volk zu Olympia befragen

    Olympische Spiele bringen nach Ansicht des "obersten Sportlers" von Berlin, Landessportbund-Präsident Klaus Böger, enorme Chancen für den Austragungsort. Deshalb sollte sich die deutsche Hauptstadt dafür bewerben – allerdings nur mit der Zustimmung der Bevölkerung.

  • Das Berliner Olympiastadion (Quelle: imago).

    Bürger sollen befragt werden 

    Linke sträubt sich gegen Olympiabewerbung

    Zu teuer und zu groß: Die Linke lehnt eine mögliche Berliner Olympiabewerbung ab. Nach dem Volksentscheid von Tempelhof fordert sie, dass die Bevölkerung auch entscheiden darf, ob sie Olympische Spiele wirklich will. Der Deutsche Olympische Sportbund spricht sich ebenfalls dafür aus - will sich aber weiterhin nicht auf eine deutsche Olympiastadt festlegen.

  • Archiv: Die Olympische Flagge bei der Eröffnungsfeier der Olympiade in London 2012 (Quelle: dpa)

    Rückenwind für die Bewerbung 

    Auch Brandenburg träumt von Olympia

    Olympische Spiele 2024 in Berlin – diese Aussicht fasziniert auch den Brandenburger Landessportbund. Eine Olympia-Bewerbung der Hauptstadt ist sogar überfällig, meint Geschäftsführer Andreas Gerlach. Schließlich gebe es auch in Brandenburg olympiataugliche Sportstätten für Kanu-, Reit- und Frauen-Fußball-Wettbewerbe. Kritik kommt dagegen von Linken, Grünen und FDP.

FAQ

  • Wie geht es jetzt weiter?

  • Wer sind die internationalen Gegner einer deutschen Bewerbung?

  • Wie groß sind die deutschen Chancen auf einen Zuschlag im ersten Anlauf für 2024?

  • Was sind die Pläne der Olympia-Gegner?

  • Wie realistisch ist das deutsche Supersportjahr 2024 mit EM und Olympia?

  • Wann fällt die Entscheidung über den Gastgeber der Spiele 2024?