FSV Optil Rathenow Trainer Ingo Kahlisch (Quelle: imago)

Rathenow empfängt den FSV Frankfurt - DFB-Pokal: Ambitioniert gegen einen Zweitligisten

Psychologisch ist Optik Rathenow in dieser ersten DFB-Pokalrunde im Vorteil: Der FSV Frankfurt kommt aus Hessen ins Brandenburgische zu einem hochmotivierten und darum gefährlichen Viertligisten. Damit hat Frankfurt alles zu verlieren, Rathenow dagegen kann nur gewinnen: Anstoß dieses Erstrundenspiels ist am Sonntag 16 Uhr.

Der Fußball-Regionalligist Optik Rathenow feiert am Wochende gegen den Zweitligisten FSV Frankfurt seine Premiere im DFB-Pokal. Trainer Ingo Kahlisch möchte die Partie gegen die Profis aus Hessen einfach nur genießen. "Ich werde entspannt sein wie bei keinem anderen Spiel. Für uns ist der Klassenerhalt in der Regionalliga wichtiger", sagte der 56-Jährige, der auf mehr als 2.000 Zuschauer im Stadion Vogelgesang hofft. "Frankfurt spielt einen guten Ball", wirbt Kahlisch für einen Stadionbesuch. Bisher sind gut 1500 Karten verkauft worden.

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Der Ersatztorhüter muss ran

Bereits 2004 waren die Westhavelländer nahe dran am lukrativen Pokalwettbewerb. In ihrem ersten Landespokal-Finale unterlag das Team allerdings Germania Schöneiche mit 0:1.

Gegen Frankfurt muss der Trainer auf Torhüter Marcel Subke verzichten. Der 20-Jährige hat einen Anriss des Syndesmosebandes erlitten. "Das Risiko, dass es ganz reißt, ist zu groß", sagte Kahlisch. Der Ex-Herthaner Subke war im Juni der Held des Landespokalfinales gegen den SV Altlüdersdorf, als er im Elfmeterschießen einen Ball abwehrte. Kahlisch wird statt Subke den 22-jährigen Selvedin Begzadic ins Tor stellen.

Torhüter Marcel Subke, Optik Rathenow beim Spiel gegen Rasenballsport Leipzig (Quelle:imago)
Marcel Subke muss am Sonntag zuschauen.

In der Breite besser aufgestellt

Der Einsatz von Optiks Kapitän Mario Delvalle ist noch unklar. Nach einer Erkrankung ist der 29-Jährige erst kürzlich wieder ins Training eingestiegen. "Mario steht auf der Kippe", meinte Kahlisch: "Seine große athletische Qualität würde uns fehlen."  Von den acht Neuzugängen dieses Sommers sind nur ein bis zwei in der Startformation gegen den FSV Frankfurt zu erwarten. Kahlisch: "Wir sind jetzt in der Breite besser aufgestellt."