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Tipp 1: Jeppe Hein - "You"
Tipp 2: Preussische Spirituosen Manufaktur
Tipp 3: "Frau Luna"
Er gründete 2008 mit seinem Kumpel Theo "Rio" in Berlin die Elektropop-Band "Onkel Berni", aus der schnell ein musikalisches Comedyprojekt wurde - mit Parodien, verrückten Aktionen und Wahnwitz. Jetzt hat Jonas Mann seine Late Night Show im Internet mit dem schönen Shownamen "Onkel Bernis Butze". Dabei präsentiert er Highlights aus dem Internet, Promis oder Gäste aus der Nachbarschaft.
Jonas Mann ist begeistert von der Atmosphäre in der ehemaligen Kirche St. Agnes in Kreuzberg. Hier findet zur Zeit die Ausstellung "You" vom dänischen Künstler Jeppe Hein statt. Mit seiner großformatigen Spiegelkonstruktion bringt er die Welt des Betrachters ins Wanken.
Jonas Mann, Musiker & Moderator
"Ich finde, dass es ein sehr imposanter Raum ist, vor allem ein Raum, den man so sonst nie zu Gesicht kriegt. Es ist ja eine ehemalige Kirche. Und dann gucke ich in die Installation rein und dann dreht es sich, alles bewegt sich, man kann nicht immer sehen, wo oben und wo unten ist und da kann man das natürlich wunderschön auf das Leben übertragen, wo man manchmal auch nicht weiß, wo oben und unten ist."
Jonas Mann, Musiker & Moderator
"So, ich sitze jetzt hier vor der Preussischen Spirituosenmanufaktur, und ich wollte schon immer mal sehen, wo das Zeug denn eigentlich herkommt. Also, dann gehen wir doch einfach mal rein."
Einst ging hier Kaiser Wilhelm I. ein und aus, um die neuesten Schnäpse höchstpersönlich zu testen. Seit 1874 werden hier von Destillateurmeistern akribisch alle Versuchsreihen dokumentiert.
Jonas Mann, Musiker & Moderator
"Muss ich das jetzt alles trinken?"
...und Rezepturen ständig weiter entwickelt.
Jonas Mann, Musiker & Moderator
"Also, ich finde es hier super. Ich könnte hier noch Stunden verbringen, mich unterhalten mit den Menschen, die hier arbeiten und probieren und würde wahrscheinlich wahnsinnig glücklich nach Hause gehen."
In der Volksbühne schaut sich Jonas Mann die Operette "Frau Luna" an, die 1899 im Berliner Apollo-Theater ihre Uraufführung hatte. Damals noch unter dem Dirigenten Paul Lincke.
Jonas Mann, Musiker & Moderator
"Es ist eine frivole Operette. Also, es wird gelacht und es ist freizügig und man kann auch was über Berlin ein bisschen lernen."
Aufgemotzt und umgemodelt ist sie jetzt wahrscheinlich ein bisschen verrückter als damals bei der Uraufführung.
Autorin: Hanna Stompe







