-
Tipp 1: "BubeDameKönigAss"
Tipp 2: "Elio Petri - Aufzeichnungen eines Unbequemen"
Tipp 3: "Smachine Art Nights"
Der italienische Musiker Nico Lippolis lebt seit 20 Jahren in Berlin, er ist Obertonsänger und Schlagzeuger und spielt in mehreren Bands - Pop und Experimentelle Musik. Nico Lippolis organisiert eine Konzertreihe, bei der Künstler gemeinsam mit Musikern nach neuen Klängen forschen. Demnächst spielt er dabei mit dem Maler Martin Eder im Club Cookies. Und zu Martin Eders Bildern führt auch sein erster Kulturtipp.
Nico Lippolis, Musiker
"Jetzt gehen wir in die Ausstellung 'Bube Dame König Ass', wo mein Kumpel Martin ausstellt."
In der neuen Nationalgalerie zeigen vier Maler aus vier Generationen ihre Werke: Martin Eder, Aselm Reyle, Michel Kunze, Thomas Scheibitz. Der gebürtige Italiener ist vor allem fasziniert von Martin Eders Aktdarstellung. Für ihn sind sie radikal, ohne pornografisch zu sein. Die Unvollkommenheit des Körpers malt Martin Eder vollkommen, findet Nico Lippolis.
Nico Lippolis, Musiker
"Ich finde Martin Eder einen großartigen Künstler. Es ist wie eine neue Renaissance. Ich liebe die Kontraste, die in seinen Bildern sind und die Texturen seiner Malerei. Die Ausstellung ist unbedingt sehenswert."
Im Kino Arsenal werden Filme des verstorbenen italienischen Regisseurs Elio Petri gezeigt, den Nico Lippolis bewundert. Petris Filme erzählen zum Beispiel von den Kämpfen der Arbeitslosen in der Nachkriegszeit.
Nico Lippolis, Musiker
"Unglaublich sehenswert, weil er mit seinen Filmen immer Politik gemacht hat und so die Gesellschaftsprobleme zu verstehen, und das finde ich auch heutzutage wichtig. Unbedingt sehenswert."
Die Urban Spree Galerie Berlin-Friedrichshain. Hier trifft Nico Lippolis seinen Freund Eddie Egal, der sich den Pyromancer nennt, gern zu klangvollen Rhythmen mit dem Feuer spielt.
Die Galerie zeigt außerdem Skulpturen und Malerei. Das vollelektronische Pferd würde Nico Lippolis gern einmal für seine Bühnenshow nutzen.
Nico Lippolis, Musiker
"Ich finde die Urban Spree einen genialen Ort. Er ist eine multifunktionelle Locaction und er ist Teil des Berliner Undergrounds. Unbedingt checken."
Autorin: Margarete Kreuzer







