+++ Frederick Taylor: "Inflation" +++ "Hamlet" im Berliner Ensemble +++ Renée Sintenis +++ Jasna Fritzi Bauer +++ Kulturtipps mit Edward B. Gordon +++ Berliner Glücksschule
Vor 90 Jahren wurde die Inflation in Deutschland gestoppt. Bis dahin verschwanden Vermögen über Nacht, Arbeiter und Angestellte wurden zu Sozialhilfeempfängern. Dieses "deutsche Trauma" hat der Historiker Frederick Tayler untersucht. Er beschreibt in seinem Buch, wie sich die Angst vor der Geldentwertung bis heute auf Politik und Gesellschaft auswirkt.
Nach zehn Jahren kehrt Leander Haußmann ans Berliner Ensemble zurück. Als Theaterregisseur, Schauspieler und Filmregisseur will er vor allem Rock'n Roll, für eine gute Pointe riskiert er vieles. Shakespeare hat er oft inszeniert - den Hamlet bringt er jedoch zum ersten mal auf die Bühne.
Berliner kennen den kleinen Bären auf dem Mittelstreifen der A115 bei Dreilinden. Es ist derselbe Bär, der alljährlich als Preis der Berlinale an die Gewinner übergeben wird. Nur wenige kennen allerdings seine Schöpferin: Renée Sintenis. Das Berliner Kolbe Museum widmet der Bildhauerin jetzt eine Ausstellung.
Erst vor Kurzem hat sie ihr Schauspielstudium an der Berliner Ernst Busch-Schule beendet - und schon spielt sie im Ensemble des Burgtheaters in Wien. Jetzt erscheint der neue Film "Scherbenpark" mit Jasna Fritzi Bauer in der Hauptrolle.
Laut einer neuen Glücksstudie gehören Berliner und Brandenburger zu den unglücklichsten Menschen in ganz Deutschland. Aber man kann Glück angeblich lernen: Hanna Stompe hat den Selbstversuch gewagt und sich einen Tag lang das Glücklichsein beibringen lassen.