+++ "Ein blinder Held - die Liebe des Otto Weidt" +++ "Houston" +++ Philipp Keel-Ausstellung in der Galerie Camera Work +++ Regine Zimmermann +++ Kulturtipps mit David Wagner +++ Lichtkünstler Philipp Geist
Berlin 1941: Der Berliner Otto Weidt betreibt in Berlin eine Bürstenfabrik. Seine Mitarbeiter sind fast alle blind - und Juden. Ein neues ARD-Doku-Drama zeigt, mit welcher List Otto Weidt damals versuchte seine jüdischen Mitarbeiter vor dem Zugriff der Gestapo zu bewahren.
Für seinen neuen Film wollte der Berliner Regisseur Bastian Günther unbedingt die Stadt Houston als Drehort, weil er das Licht dort einmalig findet. Und er wollte Ulrich Tukur als Hauptdarsteller, der einen alkoholkranken deutschen Headhunter spielt, den es nach Texas verschlägt.
Sein Vater war der Chef des Diogenes Verlags. Letztes Jahr hat Philipp Keel das Verlags-Erbe angetreten. Zuvor hat er sich aber längst selbst einen Namen als Fotograf gemacht. Wichtig ist ihm als Verlagschef, dass er Künstler bleiben kann. Die Berliner Galerie Camera Work zeigt jetzt einige seiner Bilder.
Die gebürtige Pfälzerin ist eine feste Größe an Berliner Theatern. Regine Zimmermann war viele Jahre am Deutschen Theater. Mittlerweile spielt sie an der Schaubühne, wo sie im Dezember in Molieres "Tartuffe" auftritt. Und obwohl sie immer wieder mal im Fernsehen und im Kino zu sehen ist, ist sie vor allem Berliner Theatergängern ein Begriff.
Auf seinem Gebiet ist er ein Weltstar: Der Lichtkünstler Philipp Geist entwirft traumhafte Bilderwelten, die in Brasilien, Thailand oder Italien zu sehen sind. In diesem Jahr hat er den Deutschen Lichtdesign-Wettbewerb gewonnen.