+++ Herfried Münkler: "Der Große Krieg“ +++ "Das radikal Böse" +++ Hagen Stoll +++ Klassenzimmerstücke des Deutschen Theaters +++ Kulturtipps mit Esther Perbandt +++ Hans Jürgen Gaudeck
Vor 100 Jahren begann der Erste Weltkrieg. Es war ein grausamer Krieg, in dem mehr als 60 Millionen Soldaten aus fünf Kontinenten kämpften. Der Berliner Politikwissenschaftler Herfried Münkler hat jetzt eine Gesamtgeschichte über diesen "Großen Krieg" geschrieben und erklärt darin, warum dieser Krieg Europa bis heute prägt.
Der Filmregisseur Stefan Ruzowitzky untersucht in seiner neuen Dokumentation, was ganz junge Soldaten im Zweiten Weltkrieg dazu brachte, massenhaft zu töten und ganze Dörfer auszulöschen. Dabei erzählt er von den systematischen Erschießungen jüdischer Zivilisten in Osteuropa und analysiert, welche Mechanismen dazu führen, dass Töten Alltag wird.
Er war Türsteher, Kleinganove, Sprayer und vor allem bekannt als der Rapper aus dem Osten "Joe Rilla". Mittlerweile steht Hagen Stoll als Sänger der Deutsch-Rock-Band "Haudegen" auf der Bühne. In seiner Biografie "So fühlt sich Leben an" erzählt er von seiner Jugend in der Nachwendezeit und seinem Weg zum Musiker.
Wenn junge Leute nicht ins Theater kommen, dann kommt das Theater eben zu ihnen. Das Deutsche Theater Berlin produziert "Klassenzimmerstücke" für Berliner und Brandenburger Schulen. Sie sind die meistgespielten Inszenierungen des Theaters - auch wenn sie in keinem offiziellen Spielplan auftauchen.
Die Lyrikerin Evas Strittmatter war eine der meistgelesenen Autorinnen der DDR und großer Fontane-Fan. Sie lebte viele Jahre auf dem Schulzenhof in der Nähe von Neuruppin. Und genau an diesen Ort kam eines Tages der Aquarellmaler Hans-Jürgen Gaudeck, der poetische Bilder davon malte.