Stilbruch Archiv

    Moderatorin Petra Gute; Quelle: rbb/Thomas Ernst

    - Stilbruch vom 23.01.2014

    +++ Europeana - Erinnerungen aus dem Alltag im Ersten Weltkrieg +++ Der letzte Bohemien - Gerd Schönfeld +++ "Land in Sicht" +++ Liv Lisa Fries +++ Kulturtipps mit Henrieke Ribbe +++ "Peer Gynt" am Staatstheater Cottbus +++ Ultraschall Berlin

    Europeana - Erinnerungen aus dem Alltag im Ersten Weltkrieg

    2014 steht im Zeichen des Ersten Weltkriegs, der vor 100 Jahren begann. Der Berliner Historiker Frank Drauschke sammelt seit drei Jahren Erinnerungsstücke aus dem Alltag der damaligen Kriegsgeneration: In aller Welt hat er Briefe, Postkarten, Fotos und Familienandenken gefunden. Jetzt werden die Erinnerungsstücke in einer riesigen Online-Datenbank der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

    Der letzte Bohemien - Gerd Schönfeld

    Gerd Schönfeld ist in Prenzlauer Berg aufgewachsen, als die Kinder in dem Berliner Stadtteil noch nicht zum Kinderyoga gingen, sondern Fußball auf der Straße spielten. Jetzt hat Schönfeld seine Kindheitsgeschichten als Buch herausgebracht - und damit eine kleine Kulturgeschichte zum Alltag in der frühen DDR.

    "Land in Sicht"

    Abdul, ein Scheich aus dem Jemen, Farid aus dem Iran und Brian aus Kamerun, leben als Asylbewerber im brandenburgischen Bad Belzig. Dorffeste, Diskotheken und Amtsgänge: Die Regisseurinnen Judith Keil und Antje Kruska haben die drei ein Jahr lang durch ihren Alltag begleitet. Ihre Suche nach Teilhabe an der deutschen Gesellschaft ist ebenso ergreifend wie unfreiwillig komisch.

    Liv Lisa Fries

    Die Berliner Schauspielerin Liv Lisa Fries hatte ihre erste Filmrolle bereits mit 14 in dem Kinofilm "Elementarteilchen" - eigentlich. Denn am Ende tauchte sie dann doch nicht im Film auf, ihre Szene wurde herausgeschnitten. Danach ging es für sie aber Schlag auf Schlag. Jetzt ist die Nachwuchsschauspielerin in mehreren Filmen gleichzeitig zu erleben.

    "Peer Gynt" am Staatstheater Cottbus

    Das Staatstheater Cottbus bringt die Oper "Peer Gynt" auf die Bühne. Bereits vor 50 Jahren wurde das Werk von Komponist Werner Egk gezeigt. Egk war ein bedeutender Komponist der Nazi-Zeit, Hitler war bei der Peer-Gynt-Uraufführung 1938 an der Staatsoper in Berlin. Nach dem Krieg gab es kein großes Interesse mehr an dem umstrittenen Werk. Warum jetzt diese umstrittene Oper in Cottbus?

    Ultraschall Berlin

    Beim international angesehenen "Ultraschall Berlin"-Festival zur Neuen Musik können Besucher ungewohnte Klänge entdecken. Auf dem fünftägigen Programm stehen elf Uraufführungen, Werke der jüngsten Vergangenheit sowie Klassiker der Moderne. Mit dabei ist auch das Boulanger Trio.