+++ Wolfgang Beltracchi +++ Marie Jalowicz "Untergetaucht" +++ Peter Sellars +++ Verbotene Filme +++ Kulturtipps mit Lutz Ehrlich +++ Sebastian Krämer +++
Der Fälscher als Film-Held. Wolfgang Beltracchi gibt sich selbstbewusst bis selbst-herrlich - und die Zuschauer dürfen in "Beltracchi - Die Kunst der Fälschung" hautnah dabei sein, wenn ein echtes falsches Bild entsteht.
Am 22. Juni 1942, morgens um sechs, fasst die neunzehnjährige Berlinerin Marie Jalowisz einen mutigen Entschluss. Die Gestapo steht schon in ihrem Zimmer, um sie zu verhaften – da flieht sie, nur im Unterrock. Sie will leben - und sie überlebt, als Jüdin in Berlin, untergetaucht, versteckt. Im Buch "Untergetaucht" erzählt sie erstmals ihre ganze Geschichte.
Der renommierte amerikanische Regisseur Peter Sellars bringt die Johannes-Passion auf die Bühne, und zwar mit einem großartigen Ensembl: Sir Simon Rattle dirigiert und seine Frau Magdalena Kozena, viele weitere tolle Solisten und der Berliner Rundfunkchor singen.
In der Nazizeit wurden weit über eintausend Spielfilme gedreht. Viele von ihnen antisemitisch und menschenverachtend, wie "Jud Süss". Einige dieser Filme sind bis heute im Giftschrank. Die Dokumentation "Verbotene Filme" fragt nach dem richtigen Umgang mit diesem schwierigen Erbe der Filmgeschichte.
Er sei wie die Rolling Stones, nur mit Musik. Das behauptet der Berliner Klavierkabarettist Sebastian Krämer von sich: Klingt anmaßend, kümmert ihn aber genau so wenig wie andere Befindlichkeiten. Tatsächlich ist er einer der großen unter den deutschen Kleinkünstlern.