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Tipp 1: Kiki Kausch
Tipp 2: Lebensort Vielfalt
Tipp 3: Café ohne Aussicht
Wo Prominente nicht nur ab-, sondern selbst an den Wänden hängen.
Andreas Renee Swoboda, Music-Comedian
“Wir sind jetzt hier im „Hotel de Rome“ am Bebelplatz in Mitte, und ich kenne das Hotel, weil ich vor zwei Wochen mit meinem Programm „Renee vom Feinsten“ hier einen Gala-Auftritt hatte, und zwar bei einer schwulen Hochzeit. Und heute sind wir aber hier, um die Fotoausstellung von der Kitty Kausch anzuschauen, und ich bin sehr gespannt darauf.“
Wie heißt der Plural von Tryptichon? – Trypticha. Die Fotografin Kiki Kausch muss es wissen, denn die sind ihre Spezialität. Und Promiente. Pierce Brosnan traf sie zufällig in einer Bar in New York. Überhaupt begann die künstlerische Karriere der früheren Redakteurin mit einem Zufall. Als sie spontan Karl Lagerfeld bei einem Shooting in New York fotografierte.
Aber ihre Ausstellung “Personal” beweist, dass sie mehr als ein One-Hit-Wonder ist. Denn oft verbergen sich hinter ihren Fotos ganze Geschichten, selbst wenn sie die Tryticha in nur drei Minuten geschossen hat
Als nächstes zeigt uns Andreas Rene Swoboda den “Lebensort Vielfalt” – einen Veranstaltungsort, zu dem er wegen seiner aktuellen Rolle eine persönliche Beziehung hat.
Andreas Renee Swoboda, Music-Comedian
“Und zwar geht es ja in „La cage aux folles“ um das alternde Paar, Albert und George, die diesen Travestieclub betreiben. Und Berlin ist ja bekannt als Partystadt bekannt, auch als sehr schwule Partystadt, aber es gibt eben auch alternde Schwule. Und hier gibt es ein Wohnprojekt, mit einer Begegnungsstätte, dem Cafe, der Bibliothek, wo eben Schwule wohnen, alte Schwule, aber auch junge.“
Andreas Renee Swoboda, Music-Comedian
“Wir sind an der Komödie am Kurfürstendamm, ich wohne hier in der Nähe in Halensee und komme gerne hierher. Am Sonntag wird hier die Premiere sein von einem neuen Stück über die „Comedian Harmonists“, und das ist für mich sehr spannend, weil ich den Ari Leschnikow selber mal gespielt habe.“
Autor und Regisseur Franz Wittenbrink erzählt in “Café ohne Aussicht” die Geschichte der Comedien Harmonists weiter – in der Jetztzeit. Da steht ihr Traditionscafe kurz vor der Pleite, einzige Rettung: der Gesang.
Wovon auch Andreas Renée Swoboda ein Lied singen kann.
Autor: Lutz Ehrlich







