+++ Field Station Berlin +++ Matthias Lilienthal in Beirut +++ "Die ersten Tage von Berlin - Sound der Wende" +++ "Fuck for Forest" +++ Kulturtipps mit Uta Bierbaum +++ John Bock – vor der Biennale in Venedig +++
Sie ist ein einzigartiges Zeugnis des Kalten Krieges. Am Rande Berlins thront sie über der Stadt und ist dem Verfall preisgegeben. Vier junge Autoren beleuchten nun Geschichte und Architektur der geheimen Abhörstation auf dem Teufelsberg und plädieren für den Erhalt des Gebäudes.
Als Theatermacher erweckte er das Berliner Hebbel am Ufer zu neuem, reichem Leben – die Nachricht, dass er Berlin verlässt, sorgte in der Kulturszene für ein mittleres Beben. Zur Zeit lebt Matthias Lilienthal in Beirut und arbeitet dort mit jungen Künstlern. "Stilbruch" hat ihn dort besucht.
Kurz nach der Wende: Als in Berlin-Mitte noch nichts saniert und gentrifiziert war, entstand der neue Mythos Berlin. Doch das Mittegefühl der Jahre nach dem Mauerfall ist genauso schnell wieder verschwunden, wie es entstand. Nachlesen kann man es aber jetzt in einem Buch über "Die ersten Tage von Berlin".
"Fuck for Forest" ist eine Gruppe von Umweltaktivisten, die genau das machen, was ihr Name verspricht: Vögeln für den Regenwald. Jetzt gibt es einen Dokumentarfilm über dieses exhibitonistische Großstadthippie-Kollektiv, das vor ein paar Jahren seine Kampfzentrale nach Berlin-Friedrichshain verlegt hat.
Bekannt geworden ist er mit verschachtelten, Abenteuerspielplätzen ähnelnden Bauten und labyrinthisch-rätselhaften Filmen. Jetzt ist der Künstler John Bock zur Biennale nach Venedig eingeladen. "Stilbruch" trifft ihn kurz vor der Abreise.