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Das Staatsballett Berlin zeigt, welche choreographischen Talente im Ensemble schlummern. Neu in dieser Spielzeit ist der Spielort: Die große Bühne der Komischen Oper Berlin will erobert werden.
Xenia Wiest hat es eilig auf die Bühne zu kommen, denn morgen schon ist Premiere von "Shut Up and Dance! Reloaded". Ein Balletabend, für den die Tänzerinnen und Tänzer des Staatsballets lange geprobt haben. Diesesmal sind es ihre eigenen Choreographien, die sie auf die Bühne bringen: frech, experimentell, voller Spielfreude. Schon vor zwei Jahren wurden sie dafür bejubelt. Damals wagten sie das Crossover zwischen elektronischer Musik und Ballett im Technoclub Berghain. Jetzt haben sie die Komische Oper für sich – mit all ihren Möglichkeiten.
Martin Buczkó, Tänzer und Choreograph
"Wie man schon in der Oper sitzt, das hat so eine Atmosphäre, ein Ambiente. Das bekommt man auch vom Zuschauer, eine ganz andere Stimmung als jetzt im Club. Ein Publikum auf einer Tribüne zu haben, ist eine ganz andere Energie."
Reibungen, innere Kämpfe, all das wird spürbar in Martin Buczkós Inszenierung. Für ihn und die anderen Tänzer und Tänzerinnen des Staatsballets ist der Abend eine riesige Chance, einmal alles selbst in die Hand zu nehmen und künstlerisch etwas zu wagen: zum Beispiel bei der Zusammenarbeit mit einem Komponisten.
Xenia Wiest, Tänzerin und Choreographin
"Bis September wusste ich nicht, was auf mich zukommt, also welche Musikrichtung, ob das jetzt Elektro, Jazz oder Barock wird. Also, das war ein Prozess und ich bin wirklich sehr, sehr glücklich mit dem Ergebnis."
Originelle Ideen, perfekte Tanztechnik, tolle Musik! Mehr muss man dazu nicht sagen. Shut Up and Dance!
Autorin: Rebecca Roth
Stand vom 14.01.2010
Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 14.01.2010 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/stilbruch/archiv/stilbruch_am_14_01/shut_up_and_dance.html