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Tipp 1: Ausstellung "Glazed Paradise"
Tipp 2: "Der Trinker" im Maxim Gorki Theater
Tipp 3: Hausbrauerei Schalander
Lukas Teske ist der Tenor im A-Capella-Quartett Maybebop. Vier starke Stimmen, die keine Instrumente brauchen. Sie singen fast ausschließlich eigene, deutsche Kompositionen, mal schräg und skurril, immer witzig und voll schwarzem Humor. Bevor sie im Tipi am Kanzleramt zu sehen und zu hören sind, zeigt Lukas Teske, was er sonst in Berlin noch so vorhat.
Zuerst nimmt Lukas Teske uns mit in die Galerie Gestalten in Berlin-Mitte. Die lebensgroßen Skulpturen des amerikanischen Künstlers Mark Jenkins inspirieren ihn.
Aus Klebeband geformt, wirken die menschlichen Figuren verstörend und überraschend zugleich.
Lukas Teske, Maybebop
"Die ist gar nicht echt. Super Ausstellung. Erstmal hab ich ein bisschen Respekt gehabt vor den Figuren, die hier herumstehen, die gesichtslos hier herumstehen, aber durch ihre Art, wie sie irgendwie eingreifen in die ganze Umwelt, in alle Leute, die hier herumgehen, ist es schon ganz schön beeindruckend. Also man hat wirklich das Gefühl, dass hier noch Personen anwesend sind, obwohl der Raum sonst leer ist."
Ob auf Plätzen oder in den Straßen der Stadt: Jenkins platziert seine Skulpturen überall. Wie die Passanten darauf reagieren zeigt das Fotobuch "The Urban Theater".
Weiter geht es ins Gorki Theater: Hans Falladas Roman "Der Trinker" wird hier inszeniert. Das Stück erzählt die Geschichte eines Mannes, den der Alkohol zu Grunde richtet. Nur im Rausch fühlt er sich dem Alltag wieder gewachsen. Samuel Finzi und Andreas Leupold spielen die Hauptrollen.
Ein spannendes Stück, ebenso wie die Geschichte des Hauses.
Lukas Teske
"Also, das Gorki Theater an sich ist für mich als Haus schon interessant. Denn ursprünglich ist es ja auch das Haus der Singakademie zu Berlin, und mittlerweile wird es als Theater genutzt, zwischendurch wurde es ja auch immer wieder anderen Zwecken zugeteilt. Insofern finde ich es schon einfach spannend, diese Atmosphäre hier zu riechen und allein in der Probe zu sitzen, da merkt man schon sehr viel mehr Geschichte um einen herum."
Zuletzt führt uns der gebürtige Berliner nach Friedrichshain in seine Stammkneipe. Brauer Maximilian Lissek schenkt hier sein eigenes Bier aus.
Vor drei Jahren eröffnete Maximilian Lissek seine kleine Hausbrauerei in der ehemalige Schenke. Lukas Teske trifft sich hier gerne mit Freunden und Musiker-Kollegen.
Lukas Teske
"Also, man muss ins Schalander gehen, weil es hier urgemütlich ist und das kaltgehopfte Bier im Besonderen im Augenblick extrem gut schmeckt."
Autor: Antonia zu Knyphausen
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/stilbruch/archiv/stilbruch_vom_02_02/kulturtipps_mit_lukas.html